«Liebe was du siehst.»

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«Erst wenn der Mensch ganz in das Dunkel hinabsteigt, wird er reif, den Aufstieg anzutreten.»

Dieses Zitat – ich weiss leider nicht, von wem es ist – beinhaltet sehr viel Wahrheit. Ich werde oft gefragt, warum Gott oder die geistige Welt so viel Negatives auf dieser Welt zulässt. Ganz ehrlich, diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich glaube sogar, dass wir mit unserem (beschränkten) menschlichen Bewusstsein die Antwort auf diese Frage nie ganz verstehen würden. «Gottes Wege sind unergründlich», kann man sagen. Vielleicht sollten wir auch gar nicht so viel Zeit damit verbringen, die Frage nach dem WARUM zu klären. Sondern uns den Situationen stellen, die uns persönlich betreffen. Mit unserem persönlichen Frieden tragen wir Frieden in unser Umfeld. Verharren wir in Hass, Frust oder anderen negativen Gefuühlen, bringen wir auch nicht viel anderes zu unseren Mitmenschen.

LIEBE, WAS DU SIEHST
Ich möchte also den Fokus ein bisschen in eine andere Richtung lenken. Das betrifft all jene, die an einem Punkt sind, an dem es ihnen schlecht geht, in deren Leben viele Dinge geschehen, die schwierig sind. Leider machen wir uns, solange wir gesund, glücklich, zufrieden und erfüllt sind, oft keine Gedanken darüber. Wir schätzen es viel zu wenig. Doch wenn uns diese Dinge fehlen, dann gehen wir ins Opferbewusstsein oder fühlen uns ungerecht behandelt. Versuche dann, die Situation anders anzuschauen, die Perspektive zu verändern. Wichtig wäre, sich jeden Tag bewusst zu machen, was alles gut ist im eigenen Leben: Was gefällt mir? Was liebe ich an mir selbst und an den Mitmenschen? Wir dürfen lernen, Kleinigkeiten wieder zu lieben und zu schätzen. So lenkt man seine eigene Resonanz und verändert sie in eine positive Richtung. Bedenke, einiges von dem Leid, das du erfahren hast, hat sich mit der Zeit zu etwas durchaus Positivem gwandelt. Du bist gestärkter, sicherer oder bewusster aus einer Situation herausgekommen. Und manches davon hat dir dein Leben vielleicht sogar schöner gemacht. Probiere, dir jeden Tag bewusst zu machen, dass wir eigentlich jeden Morgen dankbar sein können. Dafür, dass wir überhaupt leben oder dass unser Partner, unsere Freunde oder Kinder noch da sind. Um das große Glück zu erreichen, nach dem wir streben, sollten wir zuerst einmal die sogenannten selbstverständlichen Dinge wieder mehr schätzen.

SCHREIB AUF, WAS DICH FREUT
Vielleicht hilft es dir, jeden Tag einige Sätze aufzuschreiben – festhalten, was gut und schön ist in deinem Leben. Du wirst merken, wenn du dies ein paar Tage oder Monate machst, werden sich deine Gedanken total verändern. Du siehst nicht mehr überall Probleme oder schwierige Situationen, sondern du beginnst, fast unbewusst lösungsorientiert zu denken. Deine Resonanz verändert sich. Krisen werden weniger und vor allem wirst du weniger emotional reagieren, wenn du in schwierigen Situationen steckst.

DIE ANGST MACHT DIR PROBLEME
Seien wir ehrlich: Die meisten Probleme, die wir haben, sind im Grunde nicht wirklich tragisch. Natürlich gibt es da Ausnahmen, keine Frage. Doch was unsere Alltagsprobleme so intensiv macht, sind unsere Emotionen, die wir dabei empfinden: Angst, Unsicherheit, Schmerz und Ähnliches. Das aber kannst du ändern: Mach dir jeden Tag bewusst, was gut ist an deinem Leben, was du alles hast und was alles an deinem Körper gesund ist, sogar (oder besonders dann), wenn du körperliche Beschwerden hast. Du wirst feststellen, so etwa nach 30 Tagen verändert sich dein Denken, dadurch dein Handeln und somit dein ganzes Leben. Probiere es einfach mal aus. Nur wer Erfahrungen macht, kann sein Leben verändern. Tu es einfach!

Alles Liebe, Pascal

2 Kommentare
  1. Maja
    Maja says:

    Ganz herzlichen Dank lieber Pascal für alles was Du tust… Es ist tatsächlich wichtig, jeden Tag zu geniessen, dankbar zu sein und freudig. Manchmal frage ich mich, ob die Verstorbenen dieses Erleben auch noch haben… empfinden sie noch Freude?

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    • Kristina
      Kristina says:

      Liebe Maja,

      Ich bin mir sicher dass die Seelen der Verstorbenen Freude empfinden! 🙂 Sie sind im Licht und in der Liebe Gottes Zuhause, es ist höchst unwahrscheinlich, dass sie keine Freude dabei empfinden! :-* Gott segne dich! <3

      Antworten

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