Hast du schon einmal etwas erlebt, was du nicht einordnen konntest? Was dir Angst gemacht hat – dich sogar vielleicht schwer verstört oder irritiert hat? Irgendwelche akustischen oder optischen Phänomene, für die du keine natürliche Erklärung hattest?

Hast du dich schon mal gefragt: »Gibt es Spuk wirklich?«

Nun, ich möchte dir meine ganz persönliche Meinung und meine Erfahrungen zu diesem Thema mitteilen, wodurch du das Ganze vielleicht in einem freundlicheren Licht betrachten kannst.

Gibt es Spuk? – Video statt Text!

Du hast keine Lust, den ganzen Artikel zu lesen? Kein Problem, dann schaue dir das Video zum Thema »Gibt es Spuk wirklich?« an.

Außerdem findest du im Video auch noch einige Ergänzungen, die du im Blog-Artikel so nicht findest.

Ist Spuk etwas Schlimmes – muss ich mich fürchten?

Gibt es Spuk?

Es hält sich bei vielen Menschen die Befürchtung, dass es böse Geister und Dämonen gibt, die nichts anderes vorhaben, als dich zu quälen, zu schikanieren und im Extremfall in den Wahnsinn zu treiben.

Das ist möglicherweise die Folge einer lebhaften Fantasie, die aus Märchenbüchern, Schauergeschichten oder Horrorfilmen aus Kino und Fernsehen stammt. Aber in uns steckt womöglich auch eine Urangst, die sich vor allen Dingen fürchtet, die wir nicht erklären oder beherrschen können.

Es gibt allerdings tatsächlich Phänomene, die du dir nicht erklären kannst, die aber recht real sind,  und dich erschrecken und dir Angst machen.

Eins ist jedoch ganz klar: diese Phänomene kommen nicht von bösen Geistern oder Dämonen. Allerdings stellt sich die Frage: Warum kommt es zu diesen Spuk-Erscheinungen? Woher stammen sie? Und wollen irgendwelche bösen Kräfte etwas von dir?

Zeichen aus der geistigen Welt

Vielleicht möchten liebe Angehörige, die vor Kurzem verstorben sind, dir aus der geistigen Welt ein Zeichen senden, das dir mitteilen soll, dass es ihnen gut geht.  Vielleicht hast du sie sogar darum gebeten oder dir dringend gewünscht, dass sie auf irgendeine Weise mit dir in Kontakt treten sollen.

Nun machen sie sich auf die Weise bemerkbar, die ihnen möglich ist. Sie können nicht so kommunizieren wie wir, also benutzen sie andere Möglichkeiten. Zum Beispiel sind elektrische und elekronische Felder eine gute Möglichkeit für sie, sich bemerkbar machen. Elektrische Geräte können sich aus- oder einschalten, das Licht flackert, oder es kommt zu bestimmten Geräuschen.

Manchmal bedienen sie sich auch eines »Zufalls«: im Radio kommt plötzlich eine bestimmte Musik oder ein Lied, das ihr beide sehr geliebt habt.

Prüfe aber auch, ob es sich jedes Mal um Zeichen aus der geistigen Welt handelt, oder ob es ein ganz irdisches Problem mit den elektrischen Leitungen, den Wasserrohren oder Heizungen gibt.

Eine echte Kommunikation folgt nämlich einer gewissen Logik.

Zum Beispiel erfolgt auf eine Frage von dir eine direkte Reaktion, also eine »Antwort«
in Form eines Zeichens. Das können Geräusche sein oder andere Reaktionen.

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Hilfe aus der geistigen Welt

Dein Geistführer macht sich bemerkbar, wenn du ihn um Hilfe gebeten hast.
Er ist eine Energie, die dich in der Weise kontaktiert, wie du sie gut annehmen kannst.

Du kannst ihn bitten, dir bei einem Problem ein klares Zeichen zu schicken.

Gerade bei so etwas Beängstigendem wie einer Spuk-Erscheinung kannst du ihn um seinen Beistand und um Klarheit bitten.

Du kannst ihn auch fragen, wie ein Kontakt am besten herzustellen ist, und du kannst ihn bitten, dich auch während er stattfindet, zu unterstützen.

Wie geht es Kindern, wenn sie Zeichen aus der geistigen Welt erhalten?

Kinder haben mitunter Angst, weil sie etwas „sehen“ können. Das liegt daran, dass sie noch viel enger mit der geistigen Welt verbunden sind. Sie spüren leichter die Präsenz von Engeln, Geistführern oder lieben Verstorbenen.

Das Kind nimmt also etwas wahr, was es aber nicht deuten kann. Es hat Angst und teilt dies den Eltern mit. Diese sind ihrerseits verunsichert und machen sich Sorgen, und das macht es für das Kind nicht leichter.

Zum Beispiel kann es sein, dass jemand, der schon lange in der geistigen Welt ist, einen neuen Verwandten – zum Beispiel ein kleines Kind – kennenlernen möchte, und deshalb einen Kontakt anstrebt. Dafür sind Kinder viel empfänglicher als Erwachsene, können aber das, was sie wahrnehmen, nicht einordnen.

Möglicherweise rufen die verunsicherten Eltern dann ein Medium an. Je nachdem, wie dieses eingestellt und wie qualifiziert es ist, kann es passieren, dass es von bösen Geistern und Dämonen spricht und Abwehrmaßnahmen vorschlägt, wie Ausräuchern, ins Licht führen und Ähnliches. Damit ist leider niemandem geholfen, es verunsichert die Eltern nur noch mehr und damit auch das Kind. So entsteht eine sich aufschaukelnde Situation der Angst und Verunsicherung.

Medialität oder Sensivität?

An dieser Stelle müssen unbedingt zwei Begriffe geklärt werden, die oft verwechselt oder durcheinandergebracht werden.

  • Sensitivität ist die Fähigkeit, Energien wahrzunehmen, sie lesen und deuten zu können.
  • Medialität ist die Fähigkeit, einen Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen.

Diese beiden Begriffe werden oft vermischt – sollten sie aber nicht. Es handelt sich um zwei sehr unterschiedliche Fähigkeiten. Wenn man das nicht trennt, kann es leicht zu negativen Interpretationen kommen. Spukphänomene werden falsch gedeutet und führen zu weiterer Verunsicherung.

Viele »Experten«, die sich als Medien bezeichnen, unterscheiden nicht zwischen den beiden Begriffen, sondern vermischen sie nach Bedarf. Manche wissen auch gar nicht, dass es sich bei den beiden Begriffen um ganz verschiedene Inhalte handelt. Das hat zur Folge, dass die beiden völlig unterschiedlichen Themen zu einem Brei vermischt werden, aus dem eine Menge Fehlinformationen und unnötige Ängste hervorgehen können.

Wenn diese »Medien« nicht wissen, aus welcher Quelle die Phänomene kommen, die Kinder oder auch Erwachsene ängstigen, kommen sie leicht zu Interpretationen wie negative Energien, Besetzungen und böse Geister und Dämonen.

Die meisten Menschen können mehr oder weniger gut auf der sensitiven Ebene wahrnehmen, wenn etwas sich nicht gut anfühlt, nicht stimmt – eben »dass da etwas ist«. Aber sie vergessen oft dabei, dass sie ihre eigenen negativen Energien und Wahrnehmungen mit hineinbringen. Und aus Unkenntnis sorgen sie auch nicht dafür, sich durch Bewusstwerden davon zu befreien. Ihnen würde helfen, die durch negative Energien belasteten Räume und Plätze mit einem Ritual zu reinigen, damit wieder Klarheit und Entspannung eintreten können.

Gibt es Spuk auf dem Friedhof?

Gibt es Spuk?

Leute gruseln sich, nachts oder auch am Tag über einen Friedhof zu gehen oder sich dort aufzuhalten. Oft wird unterstellt, dass Verstorbene dort umgehen und spuken.

Das ist Unsinn!

Es ist so, dass sich durch die Besucher eine Energie der Trauer, der Angst und auch mitunter der Wut ausbreitet. Sensitive Menschen können das wahrnehmen. Und dann werden noch eigene negative Energien mit hineingemischt, so dass sich eine bedrückende Energie entwickeln kann. Aus all dem wird von manchen Leuten interpretiert, dass die Toten dort herumspuken.

Aber: Die Geister Verstorbener halten sich nicht auf Friedhöfen auf oder hängen dort fest, wie manche befürchten. Wozu sollten sie auch. Wenn jemand stirbt, geht er sofort in die geistige Welt und wird dort aufgenommen. Also – warum sollte er auf einem Friedhof ausharren und herumspuken?

Fazit:

Wie du sehen kannst, gibt es zu diesem Spuk-Thema eine Menge abenteuerlicher Theorien. Aus Unkenntnis entstehen Ängste und Vorurteile. Ich hoffe, ich konnte hier für mehr Klarheit im Umgang mit scheinbar rätselhaften und mitunter beängstigenden Phänomenen sorgen.