Mir persönlich fällt gerade mal wieder auf, dass kurz vor den Festtagen viele Menschen eine persönliche Krise durchmachen. Es scheint immer so ein bisschen diese Jahreszeit zu sein, in der ganz viele Menschen plötzlich „unzufrieden“ mit ihrem Leben, Job und der Beziehung werden. Gerade auch für Beziehungen oder Familien kann diese Zeit eine größere Belastung sein.

Ich habe mir kurz überlegt, was sind die Gründe für solche Krisen gegen ende des Jahres und ein paar habe ich hier mal kurz zusammengefasst, mit kleinen mini Lösungsansätzen, in der Hoffnung dem einen oder andern mögen sie helfen besser durch diese Zeit zu kommen. Mir ist bewusst, dass dies nur Ansätze, Denkanstöße sind und dass es bei jedem individuell anders ist.

-Vielen wird gegen ende des Jahres bewusst, dass sie „keine“ Familie haben und irgendwie sich dadurch alleine fühlen. Dies kann durch Tod, Streit oder andere Gründe haben. Mache dir Bewusst, dieser Mangel wird jetzt so Stark aktiviert weil überall vom Fest der Liebe gesprochen wird und man auch über all nur noch glückliche und liebevolle Familien im TV oder Medien sieht. Lass dich von diesem Gefühl nicht noch mehr von den Menschen abwenden, die du täglich um dich hast. Schreibe vielleicht mal auf, wer alles so um dich ist und mache dir bewusst das du gar nicht alleine bist! Nimm dir auch vor, im neuen Jahr deine Umfeld zu erweitern und bewusst dich zu öffnen für neue Menschen in deinem Umfeld. Nicht immer muss die Familie die Blutfamilie sein, auch fremde Menschen können zur Herzfamilie werden. Geh aktiv wieder auf Menschen zu! Es liegt auch an dir! „Verkriechen“ ist die falsche Taktik.

-Viele sind unzufrieden,weil sie einfach merken, dass sie vieles in diesem Jahr ändern wollten und es nicht geschafft haben. Dies gibt oft eine Unzufriedenheit und man weiss gar nicht genau warum man unzufrieden ist. Lass dich davon nicht runterziehen, sondern mache dir Bewusst und schreibe auf, jetzt und heute was du gerne ändern möchtest und mache dir Bewusst, du bekommst jeden Tag die Chance es anzupacken und zu ändern. Suche dir vielleicht auch Hilfe und Unterstützung, falls du dies brauche könntest oder vielleicht ist gar die Enjoy this Life Community etwas was dir helfen könnte, deine Ziele umzusetzen.

-Doch etwas was ein sehr häufiger Grund ist und viel zu wenig beachtet wird und aus meiner Sicht bei vielen Menschen einfach eine innere Unzufriedenheit auslöset und auch Unruhe und sie oft gar nicht mal wissen was sie belastet, sondern einfach auch von einer Traurigkeit geplagt werden und ständig nach der Ursache suchen und keine wirkliche Ursache haben. Ist oft der Grund einen Vitamin D Mangel. Wir haben viel zuwenig Sonne und dadurch produziert unser Körper viel zu wenig Vitamin D. Achte auf genügend Vitamin D, den dies ist enorm wichtig für unser körperliches so wie psychisches Wohlbefinden, oft schenken wir dem keine Beachtung. Was die richtige Menge von Vitamin D ist, kann ich nicht sagen ich bin kein Arzt, doch im Internet findest du viele tolle Tipps dazu. Achte auch auf gute frische gesunde Ernährung, je vitaler deine Ernährung ist um so vitaler ist dein Körper. Gerade in der Winterzeit neigen wir zu schwerer, fettiger Ernährung und dies macht sowohl unser Körper, wie auch unsere Psyche schwer. Ausserdem bewege dich mehr. Geh raus spazieren, wer sich körperlich bewegt, auch wenn es nur spazieren ist, der neigt viel weniger zu trägen, traurigen Gedanken. Aus meiner Sicht ist der letzte Punkt oft der Hauptauslöser und doch wird er am wenigsten beachtet, weil wir das Gefühl haben die Ursache muss eine andere sein und dadurch, wird alles was gerade nicht so ideal ist, in unserem Leben für die Ursache, weil wir ständig die Gedanken auf das destruktive in unserem Leben richten und dadurch verstärken wir nur unsere Unzufriedenheit und machen oft aus einer Mücke einen Elefanten. Mein Haupt-Tipp für die Zeit. Bewegung, gute Ernährung und viel Vitamin D und natürlich Enjoy this Life (geniesse dieses Leben)

Nimm diese Zeilen nur als Anregung sie sind in sich nicht fertig oder was weiss ich, es sind nur gerade mal so meine persönlichen Gedanken

Liebe Grüsse
Pascal Voggenhuber

Ich begleite während meiner Arbeit viele Frauen und Männer, die einen geliebten Menschen verloren haben. Auch sehr viele Eltern, die ihr Kind gehen lassen mussten. Diese Tragödie wird oft auch noch zu einer Belastungsprobe für die Beziehung. Nicht selten kommt es vor, dass nach dem Tod eines Kindes auch die Partnerschaft zerbricht. Dies hat mich dazu bewegt, darüber meine Kolumne zu schreiben.

Heute berichte ich also nicht über das Weiterleben im Jenseits und darüber, dass es unseren Verstorbenen nach dem physischen Leben in der geistigen Welt gut geht. Sondern ich möchte mich mit dem Unterschied zwischen der Trauer von Frauen und Männern beschäftigen. Mir ist bewusst, dass dies nicht auf alle Paare zutrifft, aber erfahrungsgemäss doch auf sehr viele.

Immer wieder haben sich Frauen ganz verzweifelt an mich gewendet und erzählt, wie sie die Trauer ihres Partners wahrnehmen. Sie denken, dass ihr Partner gar nicht richtig trauert und dass er manchmal sogar wütend reagiert, wenn sie mit ihm über den Tod ihres Kindes sprechen wollen. Wenn ich dann allerdings die Aura des Mannes angesehen habe, konnte ich sehr tiefe Narben der Trauer sehen. Auch bei Männern, die sich äusserlich wenig haben anmerken lassen.

Warum können Männer ihre Trauer nicht teilen?
Warum haben sie oft nicht das Bedürfnis, über ihren Schmerz zu sprechen? Weil da manchmal sehr tiefe Muster dahinterstecken und der Mann von Natur aus anders mit Problemen oder eben Trauer umgeht. Es geht mir in der Kolumne nicht darum, den Mann in Schutz zu nehmen, sondern ich möchte helfen, dass die Frauen ihren Partner besser verstehen.

Bei Frauen ist es häufig so, dass sie nach dem Tod eines Kindes viel darüber sprechen. Reden und austauschen mit Mitmenschen hilft ihnen zu verarbeiten und macht den Schmerz erträglicher. Frauen reagieren mehr auf der emotionalen Ebene und können die Gefühle besser zuordnen und verarbeiten, wenn sie darüber reden. Dieser Prozess kann Wochen, Monate und bei vielen auch Jahre dauern. Wenn sie dann aber mit ihrem Mann sprechen wollen, reagiert er oft mit Schweigen, zieht sich zurück oder wird sogar wütend. Oft höre ich Männer sagen: «Das bringt nichts… Du musst loslassen… Das ständige Darüber-Reden bringt unser Kind auch nicht wieder zurück…» Natürlich stossen die Männer damit auf Unverständnis.

Warum reagieren viele Männer mit Rückzug und Schweigen?
Oft wirken da sehr alte Muster. Dem jungen Mann wird eingeredet: «Ein Junge weint nicht! Als Mann musst du stark sein! Emotionen ist was für Mädchen!» Auch heute noch ist dies in den Köpfen von Jungs drin. Damit verpassen sie es als Kind und Jugendlicher, Erfahrungen zu sammeln, und lernen ihre Emotionen nicht kennen. Das ist einer der Gründe. Doch Männer verarbeiten auch ganz anders. Wenn Männer ein Problem haben, wollen sie es mit sich selbst ausmachen. Sie ziehen sich zurück und grübeln über das Problem, über den Verlust… oft Tage, Wochen und Monate lang.

Doch sie sprechen nicht darüber, weil sie unbewusst nicht schwach erscheinen wollen. Das gehört sich nicht für einen Mann – so wurde es ihm beigebracht. Und es liegt auch in seiner Natur. Ein Mann verarbeitet vieles eher in der Stille und für sich selbst. Wenn er über Probleme sprechen muss, hat er den Druck, eine Lösung zu präsentieren. Männer sprechen erst dann, wenn sie Lösungsvorschläge haben. Doch weil es beim Verlust eines Kindes keine Lösung gibt, ziehen sich zurück und schweigen.

Gegenseitiges Verständnis ist wichtig. Ich hoffe, meine lieben Frauen, dass ihr euren Mann besser verstehen könnt. Er trauert genauso, er verarbeitet nur ganz anders als ihr. Mir ist bewusst, das trifft nicht auf jeden Mann und jede Frau zu. Doch es sind sehr viele und das Problem wiederholt sich fast identisch immer und immer wieder. Mein Wunsch ist es, dass viele Herzen von Eltern heilen können, die ein Kind verloren haben. Ich wünsche allen viel Kraft und das Wissen, dass wir in der geistigen Welt weiterleben.

Alles Liebe,

Pascal

«Erst wenn der Mensch ganz in das Dunkel hinabsteigt, wird er reif, den Aufstieg anzutreten.»

Dieses Zitat – ich weiss leider nicht, von wem es ist – beinhaltet sehr viel Wahrheit. Ich werde oft gefragt, warum Gott oder die geistige Welt so viel Negatives auf dieser Welt zulässt. Ganz ehrlich, diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich glaube sogar, dass wir mit unserem (beschränkten) menschlichen Bewusstsein die Antwort auf diese Frage nie ganz verstehen würden. «Gottes Wege sind unergründlich», kann man sagen. Vielleicht sollten wir auch gar nicht so viel Zeit damit verbringen, die Frage nach dem WARUM zu klären. Sondern uns den Situationen stellen, die uns persönlich betreffen. Mit unserem persönlichen Frieden tragen wir Frieden in unser Umfeld. Verharren wir in Hass, Frust oder anderen negativen Gefuühlen, bringen wir auch nicht viel anderes zu unseren Mitmenschen.

LIEBE, WAS DU SIEHST
Ich möchte also den Fokus ein bisschen in eine andere Richtung lenken. Das betrifft all jene, die an einem Punkt sind, an dem es ihnen schlecht geht, in deren Leben viele Dinge geschehen, die schwierig sind. Leider machen wir uns, solange wir gesund, glücklich, zufrieden und erfüllt sind, oft keine Gedanken darüber. Wir schätzen es viel zu wenig. Doch wenn uns diese Dinge fehlen, dann gehen wir ins Opferbewusstsein oder fühlen uns ungerecht behandelt. Versuche dann, die Situation anders anzuschauen, die Perspektive zu verändern. Wichtig wäre, sich jeden Tag bewusst zu machen, was alles gut ist im eigenen Leben: Was gefällt mir? Was liebe ich an mir selbst und an den Mitmenschen? Wir dürfen lernen, Kleinigkeiten wieder zu lieben und zu schätzen. So lenkt man seine eigene Resonanz und verändert sie in eine positive Richtung. Bedenke, einiges von dem Leid, das du erfahren hast, hat sich mit der Zeit zu etwas durchaus Positivem gwandelt. Du bist gestärkter, sicherer oder bewusster aus einer Situation herausgekommen. Und manches davon hat dir dein Leben vielleicht sogar schöner gemacht. Probiere, dir jeden Tag bewusst zu machen, dass wir eigentlich jeden Morgen dankbar sein können. Dafür, dass wir überhaupt leben oder dass unser Partner, unsere Freunde oder Kinder noch da sind. Um das große Glück zu erreichen, nach dem wir streben, sollten wir zuerst einmal die sogenannten selbstverständlichen Dinge wieder mehr schätzen.

SCHREIB AUF, WAS DICH FREUT
Vielleicht hilft es dir, jeden Tag einige Sätze aufzuschreiben – festhalten, was gut und schön ist in deinem Leben. Du wirst merken, wenn du dies ein paar Tage oder Monate machst, werden sich deine Gedanken total verändern. Du siehst nicht mehr überall Probleme oder schwierige Situationen, sondern du beginnst, fast unbewusst lösungsorientiert zu denken. Deine Resonanz verändert sich. Krisen werden weniger und vor allem wirst du weniger emotional reagieren, wenn du in schwierigen Situationen steckst.

DIE ANGST MACHT DIR PROBLEME
Seien wir ehrlich: Die meisten Probleme, die wir haben, sind im Grunde nicht wirklich tragisch. Natürlich gibt es da Ausnahmen, keine Frage. Doch was unsere Alltagsprobleme so intensiv macht, sind unsere Emotionen, die wir dabei empfinden: Angst, Unsicherheit, Schmerz und Ähnliches. Das aber kannst du ändern: Mach dir jeden Tag bewusst, was gut ist an deinem Leben, was du alles hast und was alles an deinem Körper gesund ist, sogar (oder besonders dann), wenn du körperliche Beschwerden hast. Du wirst feststellen, so etwa nach 30 Tagen verändert sich dein Denken, dadurch dein Handeln und somit dein ganzes Leben. Probiere es einfach mal aus. Nur wer Erfahrungen macht, kann sein Leben verändern. Tu es einfach!

Alles Liebe, Pascal

Oje, was ist mit der Spiritualität nur los? Manchmal frage ich mich, ob ich zu dieser Mainstream-Spiritualität noch dazu gehören will. Je mehr ich in die Szene hereinschaue, desto mehr fällt mir auf, dass es immer mehr Dogmen, Systeme und was weiss ich noch alles gibt, die dir vorschreiben, ob du spirituell bist oder nicht.

Wenn ich auf der Bühne stehe und lache, und viele der Zuschauer mitlachen, kommen nachher Mails in mein Büro … Menschen verurteilen mich, ich sei eine Schande für die spirituelle Szene, weil ich lache, Witze mache, lebe und die Menschen auffordere, mehr Spass zu haben. Ich soll doch bitte Vorbild sein! Leute was geht?! Für mich persönlich ist Spiritualität Lebensfreude pur! Ich will kein Vorbild sein. Ich will, dass die Menschen unabhängig und selbst wieder Schöpfer ihres Lebens werden. Und dass sie glücklich sind. Denn ich glaube, jeder der wirklich glücklich ist, trägt zum Frieden bei.

Mir geht es nicht darum, in eine Schublade zu passen oder irgend etwas zu erreichen oder zu sein. Ich denke, wir sollten alle mal aufwachen und aufhören, uns selbst zu «beweihräuchern». Auffhören uns abzukapseln als besser oder schlechter. Wir sind alle Menschen auf dieser Erde und jeder folgt seinem Auftrag. Ist es da wirklich wichtig, was für Aurafarben oder wie viele Geistführer ich habe? Wie viele Stunden ich in Meditation verbringe? Wie ich mich ernähre? Welche Worte ich benutze? Ob ich hellsichtig bin? Wie hoch meine Schwingung ist? Auf welcher Ebene ich bin? Ob erleuchtet? Weise? Oder was auch immer. All diese Eso-, Spirit-Etiketten … brauchen wir die echt?

Ich für meinen Teil, ich will die nicht mehr haben. Ich will lachen dürfen, ich will einen Witz machen dürfen auf der Bühne. Und ja, manchmal ist der Witz schmutzig oder unangebracht. Doch ich will leben. Wenn ich denn wirklich Vorbild sein möchte, dann nur für meinen Sohn. Ich wünsche mir, dass er eines Tages sagt: «Mein Papa war glücklich und hat mir gezeigt, wie es ist, glücklich zu sein!»

Hören wir doch auf, uns selbst was vorzumachen. Beginnen wir wieder zu leben, richtig zu leben! Lass die Freude und die Liebe in dein Herz, bleib bei dir. Höre auf, dich mit Etiketten zu schmücken und du wirst erkennen, dass du dann vielleicht dein Umfeld veränderst. Wichtig ist … du wirst gelebt haben. Und Freunde, das ist wie immer nur meine persönliche Meinung. Nicht mehr nicht weniger.

Alles Liebe,

Pascal

Prüfe mal dein Leben, ob es Situationen gibt, die im Grunde nicht mehr in dein Leben gehören. Du kannst innerlich spüren, dass es Zeit für eine Veränderung ist. Es ist vielleicht eine berufliche Situation, eine Zusammenarbeit, ein Kunde, eine Bekanntschaft, eine Wohnung, eine Nachbarschaft, ein Verein, ein Hobby oder was auch immer.

Oft sind es Situationen oder Menschen, die über eine lange oder sehr lange Zeit perfekt in dein Leben gepasst haben. Aber das Leben verändert sich. Und plötzlich realisierst du, dass schon länger etwas nicht mehr stimmt. Innerlich weisst du es, aber willst es vielleicht nicht sehen.

Falls du dich früher schon mal mutig befreit hast von so einer Situation, die einfach nicht mehr passte, weisst du, wie gross die Erleichterung ist. Und sobald du wieder frei bist, passiert oft unerwartet etwas Wunderbares. Viel Neues, Schönes kommt auf dich zu und bereichert dein Leben. Dinge, an die du bisher gar nicht gedacht hast. Du warst viel zu sehr blockiert, ohne es zu merken.

Oft haben wir einfach Angst, Dinge loszulassen, oder Angst, alleine zu sein. Angst vor der Veränderung. Oder noch genauer gesagt: Angst, weil es nicht möglich sein wird, die Veränderung wieder rückgängig zu machen. Angst, dass es ja auch eine falsche Entscheidung sein könnte. Doch lasse dich nicht von der Angst leiten. Vertraue auf dein Gefühl. Wenn du lange schon vermutest, eine Situation ist nicht mehr stimmig, dann lass bitte deinen Verstand, gib deinem Kopf keine Chance, Ausreden zu finden. Er will eben immer alles schön reden, das ist ganz typisch. Du wirst sehen, es braucht zwar ein bisschen Mut, aber du wirst dich danach viel besser fühlen.

Ich hatte selber gerade eine Situation in meinem Leben, bei der ich schon längst spürte, dass es Zeit ist, mich von Personen und Projekten zu verabschieden. Doch die Angst und auch die schöne Erinnerung an die Vergangenheit haben mich immer wieder davon abgehalten. Doch mir wurde plötzlich bewusst, was nützt mir die schöne Vergangenheit, wenn es seit Monaten nicht mehr stimmt?

Es bringt mir gar nichts, es macht mich nur immer unzufriedener und vor allem – es blockiert mich, es steht mir im Weg. So groß und mächtig, dass ich mir selbst untreu werde und dadurch auch unfrei bin für ganz neue Dinge, für neue Projekte und Situationen. Aber dann: Kaum hatte ich den Mut, meinen Weg zu gehen und das Alte hinter mir zu lassen, fühlte ich mich befreit, vollkommen befreit. Und seither vergeht kein Tag, an dem nichts Neues, Schönes oder Spannendes auf mich zukommt.

Wenn die alte Energie weg ist, ist Platz in deinem Leben für Neues, für jene Dinge, die dich wachsen lassen, wieder erblühen lassen. Da das für mich gerade eine so wunderbare, schöne, befreiende Erfahrung ist, möchte ich sie mit dir teilen. Falls du also gerade in einer ähnlichen Situation bist, mache dich jetzt frei, es wird sich lohnen. Schau nicht zurück. Prüfe auch von Zeit zu Zeit dein Leben, deine Situation, ob und was nicht mehr stimmig ist. Es ist nämlich nicht immer so offensichtlich. Lass dich nicht von alten Glaubenssätzen, Ängsten und Erinnerungen aus der Vergangenheit bremsen oder von der Angst vor der Zukunft aufhalten. Nur wer den Mut hat, Dinge zu verändern und hinter sich zu lassen, hat Platz geschaffen für Neues, für Dinge, die er noch nicht kennt, die ihn weiterbringen. So ist das Gesetz der Resonanz.

Und noch etwas: Es ist ganz normal in deinem Leben, dass sich Situationen verändern. Früher war es richtig und stimmig, jetzt ist es nicht mehr. Beende solche Situationen mit Respekt und Wertschätzung, aber doch auch absolut konsequent.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei. Du wirst sehen, am Anfang hat dein Kopf viele Gründe, warum du alles beim Alten belassen sollst. Aber bedenke, dies ist oft nur die Stimme deiner Angst, deines Unterbewusstseins, das einfach in alten Gewohnheiten denkt. Nur wenn du den Mut hast, neue Wege zu beschreiten, wird sich was in deinem Leben verändern. Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich viele Türen öffnen, wenn du die eine schliesst. Vertraue darauf, lass dich nicht aufhalten.

Alles Liebe,
Pascal

Wenn ich mein Leben ganz bewusst betrachte, fällt mir auf, dass es immer wieder Momente gibt, in denen ich nicht mehr mein Leben lebe, sondern vom Leben gelebt werde. Ich gestalte es dann nicht mehr aktiv, sondern lasse mich von Umständen, Situationen, Menschen und Begebenheiten leiten. Es geht bestimmt nicht nur mir so und mit diesem Text möchte ich dich aufwecken und dir sagen: Nimm dir mal wieder Zeit und schaue dir dein Leben an.

Lebst du es so, wie du möchtest, oder lebst du dein Leben so, wie andere es von dir erwarten? Achte mal bewusst darauf, wie viele Dinge du nur tust, weil es dein Partner, deine Eltern, deine Religion, deine spirituellen Überzeugungen, deine Ängste, dein Chef, dein Umfeld oder wer auch immer von dir erwarten. Überlege dir, wie du gerne dein Leben leben würdest, wenn es all dies um dich herum nicht geben würde. Und schreibe auf, wie du gerne wärst, was du gerne tun oder nicht mehr tun möchtest, was dich glücklich machen würde und was du ändern würdest. Erfinde dich einfach mal ganz neu!

„Aber das ist doch nicht möglich…“
Ich weiß, während du dies aufschreibst, wird sich immer wieder die Stimme in deinem Kopf melden, die dir sagt: „Das geht nicht, weil … das ist unmöglich … das ist egoistisch … du hast doch Kinder, Mann, Frau … “ Schalte einfach den inneren Kritiker aus. Es geht einzig darum, dir bewusst zu machen und aufzuschreiben, was du gerne hättest. Beobachte, wie viele Argumente dein innerer Kritiker bereit hat. Denn umso mehr er protestiert, desto weniger lebst du dein Leben, sondern wirst von deinem Umfeld und den Mitmenschen gelebt.

Wenn es dir schwerfällt über ein Leben zu schreiben, das frei von fremden Erwartungen ist, dann ist auch das ein Hinweis, dass du stark vom Leben gelebt wirst. Lass dir sagen, dein Leben kann nicht besser werden, wenn du nicht weißt, was dich erfüllt, wie du gerne wärst und was dich glücklich macht. Ich persönlich schaue regelmäßig mein Leben an und entdecke immer wieder Situationen, die ich dem Frieden zu liebe mache oder weil es alle andere so machen oder weil es einfach von mir so erwartet wird.

Die Meinung von anderen schafft keine Realität
Immer wenn ich das bemerke, frage ich mich: „Pascal, willst du das wirklich?“ Wenn dann ein Nein kommt, dann geh ich meinen eigenen Weg! Mein Freund, sei dir auch bewusst, egal, was du tust, irgendjemand wird deine Entscheidung immer falsch finden. Egal, was du machst, es wird immer einer über dich lästern, dich beurteilen oder verurteilen. Doch löse dich von all dem. Denn die Meinungen von anderen schaffen keine Realität! Nur das, was du über dich selbst denkst, das wird zu deiner Realität. Da du es ohnehin nie allen recht machen kannst, musst du dich bei Entscheidungen auch nicht auf das stützen, was andere erwarten. Ich habe mich entschlossen, dass ich all die Dinge mache, die mich erfüllen. Sodass ich am Abend in den Spiegel schauen und sagen kann: „Ja, Pascal, du hast heute das Richtige gemacht!“ Auch wenn manche das anders sehen. Der einzige, der mein Leben wirklich beurteilen kann, bin nur ich selbst. Also mache dich auf. Erkenne, dass du dein Leben leben kannst und nicht immer so von den Erwartungen anderer abhängig bist, wie du glaubst. Es allen recht machen zu wollen, funktioniert nicht. Und ebenso wenig helfen dir Erwartungen, die du an dich selber stellst. Kommt dir das bekannt vor? „Ich will niemanden enttäuschen. Ich will nicht unfreundlich sein …“

Genieße jeden bewusst gelebten Tag
Du lebst erst dein Leben, wenn du weißt, wie du es gerne leben möchtest und auch den Mut hast, es zu tun! Überlege dir am Ende des Tages, was du heute getan hast, ohne dass du es wirklich tun wolltest, nur um eine Erwartung zu erfüllen. Und genieße bewusst jene Tage, an denen du zufrieden sagen kannst: „Bravo, heute hast du wieder dein Bestes gegeben und du warst glücklich!“ Das alleine ist Anerkennung genug. Viel Spaß bei deinem Leben leben!

Alles Liebe, Pascal

Manchmal bin ich etwas überrascht: Seit mehr als 15 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit den Themen Tod und Sterben. Für mich ist das alles so natürlich und klar. Doch täglich erreichen mich zahlreiche neue Nachrichten von Menschen, die sich nun mit dem Leben nach dem Tod auseinander setzen möchten. Als Jenseits-Medium freut es mich auf der einen Seite zu sehen, dass sich so viele Menschen Gedanken machen und sich öffnen, das Leben und Sterben ganzheitlich anzusehen. Es freut mich, weil ich überzeugt bin, darin liegt sehr viel Heilung und Entwicklung. Leider aber sind die Schicksale dahinter meist sehr traurig und machen auch mich sehr betroffen. Auf der anderen Seite also erkenne ich, dass ich die Aufklärungsarbeit noch viel mehr im jetzigen Leben machen will. Wie oft denke ich zum Beispiel bei Fragen aus dem Publikum: „Viele Sorgen könnte man sich sparen, wenn wir bewusster leben würden. Dazu gehört auch, sich mit dem Sterben auseinander zu setzen.“

Deswegen möchte ich dir hier eine Kolumne über das Sterben schreiben, aus total irdischer Sicht. Mache dir als erstes bewusst: Wir kommen alle, und wirklich alle, aus diesem Spiel Leben nicht lebendig heraus. Egal wie alt oder wie jung du bist, egal wie spirituell oder nicht spirituell du bist. Physisch sterben wir. Und egal, ob du an ein Leben nach dem Tod glaubst oder nicht, einige Gedanken-Inputs sind für alle wichtig:

Ein häufiges Problem, das im Falle eines unerwarteten Todes auftritt, ist der Streit. Also die Situation, wenn jemand stirbt, und man ist nicht im Frieden auseinander gegangen. Deswegen kläre so viele Disharmonieren in deinem Leben wie es nur geht. Frag dich bei jedem Streit: Lohnt es sich, darüber zu streiten? Vielleicht siehst du diese Person nie wieder, weil einer von euch stirbt. Es geht nicht darum, sich deswegen Sorgen zu machen. Wir sollten das Leben aber auch nicht immer so als Selbstverständlichkeit anschauen. Wie oft habe ich es in den Sitzungen erlebt, dass jemand den Partner verloren hat und zuvor gab es einen unnötigen Streit zum Beispiel über die Zahnpasta-Tube, die offen war. Man denkt: „Ich geh jetzt zur Arbeit und am Abend klärt sich dies schon!“ Dann ist einer gegangen, wütend, verletzt und am Abend gab es keine Klärung mehr … Hat sich dieser Konflikt gelohnt? Wohl kaum.

Sage deinen Liebsten, deinen Kinder, Freunden und deinem Partner auch so oft es geht, was du für sie empfindest. Lass sie wissen, dass du stolz auf sie bist und sie liebst. Zu oft denken wir: „Die wissen das doch!“ und schweigen. Doch gerade dies wird so oft betreut, wenn der Tod in unser Leben tritt. Das Nicht-Sagen kann dann zur enormen Belastung werden für den Hinterbliebenen.

Rede auch darüber, wie du dir deine Beerdigung vorstellst. Klingt ungewöhnlich, ich weiss. Doch Tatsache ist, dass viele Klienten fragen: „War XY zufrieden mit der Beerdigung? Hat alles gestimmt?“ Wer besondere Wünsche hat, soll das doch schon im Leben sagen, es wäre so viel einfacher!

Falls du jemanden kennst, der krank oder pflegebedürftig ist, im Krankenhaus oder Pflegeheim, so verschiebe das Besuchen nicht. Zu viele leben nachher mit Schuldgefühlen, weil sie den Besuch immer verschoben hatten: „Nächste Woche besuche ich dann Oma.“ Doch wenn Oma dann vor dem nächsten Besuch stirbt, bleiben Schuldgefühle zurück.

Zum Schluss mache dir bewusst, du brauchst keine Angst zu haben vor dem Tod. Hartnäckig hält sich der Mythos, dass nicht alle an einen schönen Ort kommen. Darüber habe ich zwar schon so oft geschrieben, aber ich möchte es hier nochmals klar sagen: Wir kommen alle ins Licht. Auch haben wir in der Geistigen Welt keine Schmerzen oder andere Probleme mehr. Weil sowohl Schmerz, wie auch Behinderungen oder andere Defizite haben ihren Ursprung im Körper. Und diesen lassen wir hier auf der Erde zurück. Es wird auch niemand alleine sein in der Geistigen Welt. Wir treffen auf unsere Verwandten und Freunde, die vor uns gegangen sind und auf unsere Geistführer und Engel. Ja, sogar unsere verstorbenen Haustiere warten auf uns.

Falls du mehr über das Thema Tod und Sterben wissen möchtest, findest du vieles darüber in meinem Buch: Botschafter der unsichtbaren Welt.

Und vergiss nicht: Lebe dein Leben! Love can never die.

In Liebe, Pascal
www.pascal-voggenhuber.com

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Früher hatte ich immer viele Menschen in Beratungen und Seminaren, die spiritueller werden, sich verändern wollten und gar nicht so richtig wussten, was sie denn verändern sollten. Heute begegne ich immer noch vielen, die sich wünschen, dass ihr Leben besser wird und in eine neue Richtung geht. Viele wissen jetzt aber schon recht genau, wie ihr Leben in Zukunft aussehen soll.

Sie haben sich schon viel mehr Gedanken dazu gemacht und wissen, was sie gerne hätten. In den meisten Fällen fehlt aber trotzdem der Mut, die Veränderung konkret anzupacken. Am liebsten hätten sie, dass ich in die Zukunft schaue und sage: „Es wird alles gut!“ Doch ich bin kein Wahrsager. Ich glaube auch, dass wir selbst Schöpfer sind und es selbst in der Hand haben, unserem Leben eine neue positive Richtung zu geben. Es braucht einfach nur etwas Mut und Motivation.

Eine tolle Motivationsübung für euch
Dazu gibt es eine sehr gute Übung, die ich euch heute in Erinnerung rufe. Etwas, das euch ein wenig aus dem Denken und Überlegen herausholt und mehr Macher-Kraft an die Oberfläche bringt. Ist ganz einfach, bringt ganz banale Veränderung im Alltag, die langsam ins Innere eindringt. Krempelt schon mal die Ärmel hoch. Ihr werdet sehen, wenn ihr diese Übung gemacht habt, fühlt ihr euch gleich komplett anders und erkennt, wie leicht es ist, etwas zu verändern. Jeder schafft es. Vertraut mir. Ihr werdet vielleicht diese Übung schon kennen und zwar nicht unbedingt von einem spirituellen Lehrer, sondern von eurer Oma, Mutter, Vater oder von sonst jemandem. Es ist die erweiterte Form des klassischen Frühjahresputz.

Vom Kleiderschrank bis zum Keller
Löse dich von allem alten Ballast! Nutze deine Energie, um in deiner Wohnung oder deinem Haus Platz für Neues, für Veränderung zu schaffen. Entrümple alle Räume, vor allem jene, in denen du dich am meisten aufhältst. Aber auch den Keller, den Dachboden, einfach alles. Löse dich von allem, was du in den letzten 18 Monaten nicht mehr gebraucht hast. Vergiss auch nicht deinen Kleiderschrank. Ich kenne so viele Menschen (vor allem Frauen), die Kleidung horten, die sie seit Jahren nicht mehr getragen haben. Löse dich davon! Gib alles weg, was du nicht mehr benutzt. Alles raus!

Mut zum Loslassen
Du musst ja nicht alles wegwerfen. Verschenke es an Freunde, an Familien mit weniger Geld oder gebe es an Hilfswerke. Ich glaube, wenn unsere Räume mit alten ungebrauchten Gegenständen vollgestopft sind, ist auch kein Platz da für neue Dinge und neue Energie. Deine Motivation und dein Mut zur Veränderung werden steigen, du wirst es sehen. Löse dich auch von alten Briefen, Fotos oder Geschenken von Menschen, mit denen dich keine positive Erinnerungen mehr verbinden. Geh auch mal durch deine Wohnung, schau dir an, welche Deko herumsteht, welche Bilder an den Wänden hängen, die du vielleicht nicht mehr magst.

Wenn es dein Geldbeutel zulässt, dekoriere deine Wohnung neu oder bastle dir selber Dinge, die dich erfreuen. Es ist wirklich möglich, auch mit wenig Geld seine Wohnung neu zu gestalten. Du wirst feststellen, dass es dir danach viel besser geht, dass du dich leichter fühlst und das hat eine enorme Wirkung auf deine Psyche und auch auf dein körperliches Wohlbefinden.

Und zum Schluss noch…
Wenn du Spaß daran hattest, geh‘ unbedingt noch einen Schritt weiter. Vielleicht können deine Wände einen neuen Anstrich vertragen. Das allein reinigt schon enorm die Energien, die im Haus gespeichert sind oder in der Wohnung. Zum Schluss räuchere deine Wohnung aus mit Weihrauch oder Ähnlichem.

Ach ja, und lasse schöne, liebevolle Musik laufen, und zwar 24 Stunden am Stück! Du kannst auch noch deine Engel und Geistführer bitten, dein Haus mit neuer Energie zu füllen. Das ist eine sehr einfache und wirkungsvolle Methode, um dich von alten Energien zu lösen und dich für Veränderungen im Leben zu öffnen. Wie außen, so innen! Und sogar, wenn du nichts in deinem Leben sonst verändern willst, so ist diese Übung ein Befreiungsschlag, ist Meditation, Transformation und Wohltätigkeit in einem. Perfekt oder?

Ich wünsche dir viel Spaß beim Entrümpeln!

Dein Pascal

In der spirituellen Szene fällt mir auf, dass das Thema Geld ein Riesenproblem ist. Keine Sorge ich gehe hier nicht darauf ein, wie du mehr Geld machen kannst. Ich habe etwas anderes vor Augen. Immer wieder schreiben mir Menschen: „Du müsstest kostenlose Seminare anbieten, müsstest kostenlose Sitzungen geben, sonst bist du nicht spirituell!“

Ich biete den Menschen einen Job bei mir an, so zwischen 12 bis 16 Stunden am Tag, wie ich arbeite, und das meistens sieben Tage die Woche. Und sie dürfen die volle Zeit bei mir arbeiten und bekommen jeweils am Ende des Monats eine Umarmung von mir und einen kräftigen Händedruck und ein Lächeln. Das Eigenartige ist: Niemand der von mir verlangt, ich soll kostenlos arbeiten, möchte den Job unter denselben Bedingungen bei mir annehmen!

Einige finden, dann könnte ich wenigstens spenden. Ich sage dann immer: „Das mache ich, ich habe einige Projekte, die ich unterstütze, aber ich muss das nicht öffentlich machen, weil es mir ums Helfen geht und nicht darum, den anderen zu zeigen, dass ich ein guter Mensch bin. Wann hast du was gespendet?“ Darauf kommt meistens die Antwort: „Ich kann nicht spenden, ich habe kein Geld!“

Wer im Mangel ist, verurteilt andere
Was mir das Leben beigebracht hat: Wer dich angreift, warum auch immer, wie hier in meinem Beispiel wegen Geld, der hat selbst kein Geld. Denn nur wer im Mangel ist, verurteilt andere und macht andere dafür verantwortlich. Wenn mir jemand sagt, er hätte kein Geld, um zu spenden, den frage ich oft nach einer gewissen Zeit: „Hast du vielleicht zwei Euro für mich?“ Das Spannende daran ist, obwohl sie kein Geld haben, geben mir die meisten zwei Euro. Ich stecke sie ein und sage: „Siehst du, du kannst spenden. Würde jetzt jeder, anstatt von anderen zu verlangen, zu spenden, zwei Euro spenden, dann würde eine Riesensumme zusammenkommen.

Stell dir mal vor, wenn jeder in Deutschland zwei Euro spenden würde, würden etwa 160 Millionen zusammen kommen! Das ist eine unglaubliche Summe, findest du nicht auch? Doch wenn jeder nur von den Reichen verlangt, zu spenden oder was zu verändern, dann wird sich nichts auf der Welt ändern!“

Wir müssen aufhören, von anderen etwas zu verlangen, was die Welt verändern soll, sondern wir müssen selbst aktiv werden. Jeder nach seinem Maß, wie er kann. Wenn du wenig hast, sind zwei Euro viel Geld für dich, und von der Resonanz her ist es mehr wert, als wenn ein Reicher 10000 Euro spendet. Noch besser :Würde jeder von uns nur zwei Euro im Jahr spenden, wäre das enorm viel Geld – da sieht man wieder mal, dass weniger mehr ist.

An die eigene Nase packen…
Bevor du von anderen verlangst, sie sollen spenden oder kostenlos arbeiten, frage dich erst mal selbst: „Habe ich das auch gemacht?“ Doch wer um des Gebens willen gibt, wird nie andere auffordern, etwas zu tun, was er selbst nicht tat. Ein Schöpfer packt an und tut etwas, nur ein Mensch, den die Angst lähmt, jammert vor sich hin.

Würden alle, die diese Kolumne lesen, jemandem zwei Euro spenden, egal in welcher Form, hätten wir gemeinsam mehr bewirkt und geleistet, als wenn wir unsere Energie in Neid und Frust verpuffen lassen.

Höre auf zu klagen, klammere dich nicht an die Negativität, werde aktiv und unternimm was! Was dich an anderen stört, ist nur dein Spiegelbild, das dir zeigt, was mit dir noch nicht stimmt. Schau in den Spiegel und erkenne dies, verändere dich und du wirst sehen, wie sich dein Umfeld mit dir verändert. Schau die anderen mit positiven Absichten an, erkenne, was sie leisten, dann wirst du auch erkennen, was du leistest.

Du bist, was du denkst
Schaust du immer nur auf die Fehler und Schatten deiner Mitmenschen, erkennst du im Grund nur deine eigenen Schatten, Muster und Blockaden. Höre auf, andere zu verurteilen, dein Urteil über die anderen kann stimmen oder nicht. Doch darauf kommt es nicht an, denn DEINE Verurteilung und nur das alleine ist von BEDEUTUNG, hält dich in deiner Schwäche fest. Da es sich um einen destruktiven Gedanken handelt.

Alles, was du über andere denkst, setzt sich in deinem Unterbewusstsein als Wahrheit über dich selber fest. 90 Prozent unserer Resonanz wird geformt vom Unterbewusstsein, deine Gedanken über andere, dein innerer Kritiker über andere zeigt dir sehr genau, wie es um deine unterbewussten Gedanken über dich selbst steht.

Alles Liebe,
Pascal

Streit lohnt sich niemals. Es gibt nie einen Sieger. Zwar kann man ein Wortgefecht gewinnen oder seine eigene Meinung durchsetzen, doch das ist kein wirklicher Sieg. Und was oft zurück bleibt sind Frust, Ärger, Trauer, Hass und ähnliche Emotionen, von denen keine förderlich ist – sondern die uns tatsächlich über kurz oder lang krank machen können.

Sogar ein kleiner Streit bringt unser natürliches System durcheinander. Ich persönlich komme immer mehr zur Erkenntnis, dass nicht einmal hitzige Diskussionen einen Nutzen haben. Denn Tatsache ist, wenn zwei verschiedene Meinungen aufeinandertreffen, haben immer beide recht – jeder aus seiner Sicht. Doch da wir den anderen oft von unserer Sicht überzeugen wollen, kommt es zum Streit. Aber weshalb ist uns das so wichtig?

Bestätigung für das eigene Denken und Handeln
Eigentlich wollen wir einfach jemanden, der die Sache genauso sieht wie wir selbst. Dadurch erfahren wir Bestätigung und es hilft uns, weiterhin an unsere Sicht und an unsere Überzeugungen zu glauben. Eine andere, womöglich sogar total gegenteilige Meinung stellt schon fast eine Bedrohung für uns dar. Unsere Grundüberzeugungen oder sogar unser Weltbild werden infrage gestellt. So passiert es oft, dass wir sehr schnell in eine Verteidigungshaltung gelangen.

Doch wir müssen uns nicht rechtfertigen. Der klügere Weg ist es, niemanden von der eigenen Sicht überzeugen zu wollen. Einfacher gesagt als getan, ich weiß. Aber probiert es mal aus. Als kleines Experiment. Bevor euch ein Wortgefecht so richtig aufwühlt und ihr nach Gegenargumenten sucht, sagt einfach mal: „Danke für deine Meinung.“ Ich mach das selber oft so. Wenn ich danach eine Emotion in mir spüre, die mich traurig, wütend oder sonst was macht, überlege ich mir zu Hause in aller Ruhe, warum das so ist.

Hat der andere vielleicht Recht? Denn solche Emotionen zeigen mir: Pascal, da ist etwas, was du nicht anschauen möchtest! Das ist ganz menschlich und schlussendlich eine Chance, um vielleicht zu einer neuen Erkenntnis zu gelangen. Möglicherweise berührt mich aber die andere Meinung überhaupt nicht. Dann ist es ein Zeichen dafür, dass es nicht MEIN Thema ist, sondern SEINS.

Das Leben ist da, um Erfahrungen zu machen
Ich will euch nicht sagen, dass ihr jeder Meinungsverschiedenheit aus dem Weg gehen müsst. Manchmal schlittert man mitten in einen Streit hinein. Aber dann verharrt nicht in den Emotionen, bleibt nicht wütend oder frustriert, sondern reflektiert.

Nehmt den Streit als Erfahrung. Und seid nicht zu stolz, zumindest vor euch selbst zuzugeben, wenn euer Verhalten falsch war. Ich habe mehr von falschen Erfahrungen gelernt als von den richtigen. Es ist gar nicht so lange her, da wollte ich allen Skeptikern beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Ich bin voll eingestiegen, wollte mich rechtfertigen, suchte nach Beweisen.

Mein Geistführer hat mich nicht gerade zimperlich gestoppt und mir erklärt: „So entstehen Kriege. Würde jeder dem anderen seinen Glauben lassen, hätten wir Frieden! Hör auf zu beweisen! Lebe einfach deine Wahrheit! Sei für jene da, die offen sind, und kämpfe nicht um die anderen. Störe sie nicht in ihrem Glauben.“

Lass jedem seine Wahrheit
Mir wurde bewusst: Würde jeder den Glauben des anderen akzeptieren, dann wäre die Welt ein Paradies. Christen, Moslems, Juden, Mormonen, Hindus, Wissenschaftler, Kritiker, Spirituelle – alle sind guten Glaubens. Wenn niemand mehr die Wahrheit des anderen anficht, hätte wir Frieden, und viel Streit würde in konstruktiven Gesprächen enden.

Ich teile meine Meinung nicht nur offen, sondern auch öffentlich mit. Aber sie ist meine eigene Wahrheit. Sie verändert sich mit jedem Tag, an dem ich lebe. Meine Wahrheit erfüllt mich, und vielleicht auch dich. Wenn nicht, ist das kein Problem für mich. Mach es nicht zum Problem, geh‘ deinen Weg und lebe deine eigene Wahrheit!

Kleiner Schritt und große Wirkung
Jeder kleine Streit gibt uns die Möglichkeit, bewusst damit umzugehen. Lasst den Menschen die eigene Meinung. Akzeptiert sie auch wirklich. Jeder hat aus seiner Sicht der Dinge recht. Bleibt offen dafür, euch und eure Überzeugungen im Nachhinein zu reflektieren. Wir machen alle unsere Erfahrungen. Dazu sind wir ja auf dieser Welt.

Macht’s gut, liebe Freunde!

Euer Pascal

Ganz oft sitzt in meinen Seminaren eine Dame, die mir genau diese Aussage übermittelt: Sie beklagt sich, wie schlimm ihr Mann doch sei. Dass er kein Verständnis für ihre Spiritualität zeige, dass er lieber die Zeit genießt, um mit Freunden Fußball zu schauen und Bier zu trinken, als sie zu Seminaren zu begleiten.

Sie können nicht verstehen, dass man so unspirituell sein kann. Es gibt einige, die flehen mich fast schon an, ich solle ihnen helfen, ihren Mann umzupolen oder ihnen ein Ritual zu zeigen, um ihn zu ändern. Da muss ich immer lachen und denke mir:

„Wenn die wüssten, dass ich ein absoluter FC-Basel-Fan bin und gerne Fußball schaue!“

Ich frage dann immer, wo das Problem ist, wenn ihr Mann Spaß hat. Viele hören sich dann so an: „Ich finde, er soll seine Freizeit lieber mit etwas Sinnvollem verbringen. Ich arbeite jetzt schon zehn Jahre an mir. Besuche Seminare, Workshops, Kurse und Vorträge zur Selbstfindung. Steh jeden Morgen auf und meditiere, mache Engel-Rituale und ziehe Karten. Auch wenn ich mu?de bin, arbeite ich weiter und entwickle mich. Ich verzichte auf vieles, damit ich ein besserer Mensch bin. Suche mir mein Umfeld sorgfältig aus und achte darauf, nicht negativ zu denken! Achte auf mein Essen und sag mir jeden Morgen, dass ich mich liebe … und was macht mein Mann? Er steht am Samstag auf, wenn er ausgeschlafen hat, und rollt sich dann vor den TV, ungewaschen, ungeduscht. Wenn ich Pech habe, kommen dann am Nachmittag noch seine Freunde und die Party geht erst richtig los!“

„Stört dich dann der Lärm oder die Freunde?“

„Nein, das nicht, ich bin ja nie da! Ich entwickle mich ja und besuche Weiterbildungen. Aber ich komm dann total mu?de am Abend heim und meine ganzen Muster werden mir bewusst, bin oft traurig und niedergeschlagen, weil ich noch so viel lernen muss und mein Mann nimmt mich glu?cklich und zufrieden in den Arm, ist total entspannt und happy. Es sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen und er räumt erst auf, bevor er wieder ins Bett geht. Es ist einfach frustrierend, diesen unspirituellen, ja, unterentwickelten Mann an meiner Seite zu haben! Was soll ich tun! Ich wu?nsche mir doch auch einfach einen Mann, der an sich arbeitet!“

Ja, was soll ich jetzt dazu sagen?
„Also da gibt es nur eine Lösung! Sofort trennen!“ Meistens schauen sie mich dann total geschockt an.

„Warum? Ich liebe ihn doch!“
„Ach so … jetzt wird es kompliziert. Hat sich gerade nicht so angehört. Lieben heißt doch, jemanden so nehmen, wie er ist, und nicht von ihm zu verlangen, dass er sich so benimmt, wie man ihn gerne hätte! Außerdem, wenn ich ehrlich bin, ist dein Mann viel spiritueller als du! Denn er ist glu?cklich! Es geht bei der Spiritualität darum, mit sich selbst zufrieden zu werden, glu?cklich zu werden, erfu?llt zu sein mit sich selbst und mit dem, was man hat. Dein Mann ist ein wunderbarer Spiegel fu?r dich. Er zeigt dir, wie man mit Fußball glu?cklich wird, wenn auch nur am Wochenende. Doch deine Wochenenden hören sich echt hart an. Du bist deprimiert und traurig am Abend, er aber nicht. Mit was fu?r Menschen ist man lieber zusammen? Mit glu?cklichen oder mit deprimierten?“

Wir müssen lernen, in einer Partnerschaft jedem den eigenen Weg zuzugestehen.

Wenn du dich in Seminaren wohlfu?hlst und deine Erfu?llung findest, wenn du dich entwickelst, ist doch super! Doch erwarte nicht, dass dein Partner dort auch die Erfu?llung findet. Probiere Gott in ihm zu sehen, das ist fu?r mich Spiritualität. Ich probiere, in jedem Menschen Gott zu sehen, in jeder Situation und dies ist auch Realität. Im Grunde ist Gott in jedem Menschen zu finden und in jeder Situation. Du willst spirituell sein, oder? Spirituell sein heißt, sein Leben Gott zu widmen. Also wenn du am Wochenende heimkommst, schaut nicht nur dein Mann Fußball, sondern auch Gott in ihm schaut Fußball. Was fu?r eine Ehre! Probiere mal, dich zu freuen, wenn du heimkommst, und suche Gott in deinem Mann. Ja, manchmal ist es vielleicht schwer, doch irgendwo wirst du ihn finden.

Begegne deinem Mann mal so, als würdest du Gott begegnen.

Wenn du Streit hast, denke nicht, mein Mann schreit mich an, sondern Gott in ihm möchte die Erfahrung machen, wie es ist, zu streiten. Bedenke bei allen Situationen, dass der göttliche Teil im anderen diese Erfahrungen machen möchte. Du wirst sehen, wenn du ihn so anschaust, veränderst du deine Resonanz und du brauchst den Spiegel nicht mehr, den dir dein Mann vorhält. Versuche, ihn nicht zu ändern, sondern erkenne Gott ihn ihm. Wenn du nicht glu?cklich bist, ändere deine Einstellung oder dein Leben, aber probiere nicht, dein Umfeld zu verändern.

Wenn du am Morgen vor dem Spiegel stehst und dich schminkst, schminkst du ja auch dich, du machst dich selber schön und nicht dein Spiegelbild. Niemand kommt auf die Idee, das Spiegelbild zu schminken und ihm die Zähne zu putzen. Nein, diese Veränderung machen wir bei uns selbst. Wir mu?ssen uns dies im Leben immer wieder bewusst machen: Den Spiegel um mich herum kann ich nicht ändern, doch wenn ich mich verändere, dann verändert sich auch mein Umfeld.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Erkennen, dass Gott sich in jedem versteckt!

Alles Liebe,
Pascal

Es sind immer mehr Menschen auf einem spirituellen Weg. Was ich wunderbar und toll finde, doch fällt mir auch auf, dass viele dadurch total unfrei werden. Viele achten ständig auf ihre Ernährung, meditieren stundenlang, räuchern alles vermeintlich Böse weg und sprühen sich mit Aura Soma fast zu Tode.

Sie flehen und betteln die geistige Welt an, sie solle ihnen helfen, besser, medialer und spiritueller zu werden, höher zu schwingen, und was weiß ich noch alles. Vielleicht ist dieses Bild ein bisschen übertrieben, doch wenn ich mir die Szene anschaue, frage ich mich:

Wo ist hier noch etwas spirituell?
Als Medium habe ich mich oft gefragt, was die geistige Welt eigentlich will, da meine Geistführer mich nie zu irgendetwas gezwungen haben. Die geistige Welt will vor allem, dass wir frei sind und Spaß haben. Sie will nicht, dass wir Yoga üben, um besser zu werden oder spiritueller. Sie will, dass wir Freude haben an allem, was wir tun – und, dass wir diese Freude teilen! Sie will nicht, dass wir krampfhaft gegen das vermeintlich Böse sind. Sondern, dass wir erkennen, dass es weder gut noch schlecht gibt und dass wir aufhören, gegen Negatives zu kämpfen, sprühen oder räuchern. Damit verbreiten wir nur Angst. Wir dürfen Spaß und Freude haben und dadurch zum Licht für die Menschen werden.

Spirituell zu sein heißt vor allem, frei zu sein und Freude zu haben.
Meine Geistführer sagen mir oft: Bringe den Menschen nicht nur bei, ihre außersinnlichen Fähigkeiten zu erwecken, sondern vor allem wieder Spaß am Leben zu haben. Dies bewirkt tausendmal mehr, als wenn wir noch mehr verbitterte Medien haben, die mit der geistigen Welt kommunizieren. Wir brauchen Menschen im Alltag, die einfach glücklich sind und nicht alles bewerten, die auf natürliche Art und Weise das Licht weitergeben, die Herzen der Menschen berühren und keine deprimierten Hellseher, die Angst und Schrecken verbreiten.

Spirituell sein heißt für mich, frei von Bewertungen zu sein. Und jedem anderen Menschen das Recht einzugestehen, ebenfalls frei zu sein. Egal, ob er so denkt wie ich, egal, ob er so handelt wie ich. Es bedeutet, dass ich jedem das Recht gebe, so zu sein, wie es ihn glücklich macht. Spirituell sein heißt auch, zu erkennen, dass es keine Wahrheit gibt, nur meine persönliche Wahrheit und diese Wahrheit ist immer richtig, doch nur für mich selbst.

Lass deine Mitmenschen ihre Wahrheit finden und leben, auch wenn sie sich nicht mit deiner Wahrheit deckt.
Lege ihnen und dir keine Fesseln oder Moralvorstellungen unter dem Deckmantel der Spiritualität an. Vielleicht fragst du dich jetzt, wie soll ich das machen? Ich glaube, das Wichtigste ist, zuerst mal zu erkennen, dass du perfekt bist, so wie du bist. Das heißt nicht, dass du dich nicht verändern darfst. Doch bevor du wahrhaft spirituell sein kannst, musst du dich zuerst lieben. Nimm dich an mit all deinem Sein. Und falls du noch Fehler in deinem Sein findest, auch gut! Nimm sie an und akzeptiere sie. Jede Macke macht dich besonders und einzigartig. Ein spirituelles Leben zu führen heißt für mich außerdem und vor allem Gott zu erkennen und das Leben dem Göttlichen zu widmen.

Erkenne in allem was ist das Göttliche.
Versuche in den Menschen um dich herum, Gott zu erkennen. Ja, ich gebe es zu, in manchen Menschen versteckt sich das Göttliche ganz schön tief. Doch bedenke, dies ist nur eine Bewertung von dir. Falls du in Zukunft mal einen Konflikt mit jemandem hast, denke nicht XY schreit mich an, sondern Gott schreit mich an. Mache dir bewusst, dass das Göttliche von XY gerade die Erfahrung macht, wie es ist, böse zu sein und dich anzuschreien und schaue dem Göttlichen fasziniert zu, wie es diese Erfahrung macht. Hört sich komisch an, aber wenn du das Göttliche in solchen Momenten erkennen kannst, wirst du merken, dass es plötzlich keinen Streit mehr gibt, weil du nicht in die Aggression mit einsteigst. Versuche in möglichst vielen Situationen das Göttliche zu erkennen, auch wenn es manchmal enorm schwer ist. Doch nach einer gewissen Zeit wirst du merken, dass du eine andere Sichtweise bekommst.

Mache dir auch jeden Tag bewusst, was alles gut ist in deinem Leben.
Es gibt immer Dinge, die gut sind, auch wenn sie noch so banal sind. Erkenne, dass du einzigartig bist und dass du enorm wichtig bist. Lass dir nie etwas anderes einreden. Die Welt braucht dich und zwar genau so, wie du bist. Die Welt braucht auch alle deine Fehler und Makel, denn das Abenteuer Leben wäre sinnlos, wenn wir nicht alle ganz genauso wären, wie wir sind. Wenn alles perfekt wäre, wäre doch das

Leben ganz schön langweilig. Also, wieder ein Grund, dankbar zu sein, auch wenn wir das Perfekte nicht immer erkennen. Es sorgt dafür, dass es spannend bleibt. Ich bedanke mich dafür, dass du diese Zeilen gelesen hast. Ich bin dir dafür dankbar und auch wenn wir uns nicht kennen, mache dir bewusst, dass ich dankbar bin, dass du in dieser super tollen Zeit mit mir inkarniert bist.

Alles Liebe,
Pascal

Mir fällt auf, dass sich immer mehr Menschen für Themen wie Jenseitskontakt, Engelbotschaften oder Geistführer öffnen und neugierig darauf sind, wie es denn in der geistigen Welt so ist. Im Grunde ist das eine sehr positive Entwicklung. Was vor ein paar Jahren nur für eine Randgruppe von Interesse war, wird scheinbar immer normaler.

Doch was ich dabei auch wahrnehme, ist, dass immer mehr Leute vergeistigen, dass viele in der spirituellen Szene eines immer häufiger vergessen: nämlich im Hier und Jetzt zu leben. Viele arbeiten nur noch auf ihre höhere Entwicklung hin und beschäftigen sich pausenlos mit der geistigen Welt. Sie treffen keine freien Entscheidungen mehr, müssen zuerst das Orakel befragen, die Kristallkugel, den Geistführer, den Erzengel, das Medium oder den Hellseher. Und natürlich die Einhörner nicht zu vergessen – der Trend Nummer Eins im Moment.

Ist das noch Sinn der Sache?
Es spricht ja nicht wirklich was dagegen, aber viele begeben sich in meinen Augen dadurch einfach in eine enorme Abhängigkeit. Und aus meiner persönlichen Sicht, und die muss nicht mit deiner übereinstimmen, sollten wir aber doch eigentlich frei sein, oder nicht? Viele fühlten sich ursprünglich von der New Age Bewegung angesprochen, weil sie freier war als die Religion, und man nicht blind irgendwelchen Dogmen folgen wollte. Doch die aktuelle Entwicklung führt geradewegs in eine noch tiefere Abhängigkeit von Regeln und Dogmen.

Gegen jedes Problem gibt es ein Pülverchen, ein Auraspray, Symbole, Übungen, Räucherstäbchen oder was weiß ich noch alles! Irgendwie erinnert mich das alles an die Pharmaindustrie, nur auf der energetischen Ebene. So wie ich nichts gegen sinnvolle Medikamente habe, habe ich auch nichts gegen sinnvolle energetische Hilfsmittel – doch noch sinnvoller wäre es doch, einfach wieder lernen zu leben! Spaß zu haben, Freude zu empfinden und nicht ständig nur von der Liebe zu predigen, sondern auch diese Liebe zu leben!

Wir schwingen alle gleich.
Viele sind orientierungslos und fragen sich nach dem Sinn des Lebens. Jeder möchte zu was höherem Spirituellem berufen sein. Doch mal ehrlich: Erstens sind wir alle gleich, keiner ist besser oder höher oder schwingender als der andere. Und ein Bewertungssystem von besser und höher ist außerdem sehr weit vom Spirituellen entfernt. Es gibt keinen Sinn des Lebens, es gibt aber einen Unsinn des Lebens. Nämlich ständig nach dem Sinn zu suchen.

Der einzige Sinn deine Lebens ist der, für dich zu bestimmen, was für dich sinnvoll ist. Was macht dich glücklich? Was macht dich zufrieden? Was machst du gerne? Die meisten Menschen wissen, was sie ablehnen und wogegen sie sind. Doch die wenigsten wissen, was sie lieben, was sie erfüllt, was sie glücklich macht und wofür sie sind.

Lass dein Glück lebendig werden.
Wenn du deinem Leben einen Sinn geben möchtest, dann suche nach diesen Werten und vor allem: lebe sie! Denn wenn du glücklich bist, lachst und Spaß hast, dann steckst du dein Umfeld damit an. Viele denken, es sei egoistisch, alles für sein eigenes Glück zu tun. Ich sage nein, das ist es nicht! Denn nur so kannst du andere mit deiner guten Energie anstecken. Wenn du glücklich bist und ein für dich sinnvolles Leben führst, dann hast du keinen Grund, um andere unglücklich zu machen, ihnen Leid zuzufügen oder andere destruktive Dinge zu tun.

Die geistige Welt braucht keine Spirituellen, die auf der Bühne von Glück, Harmonie, Fülle und Liebe predigen, aber kaum dass sie hinter den Kulissen verschwinden, verbreiten sie mit negativen Bewertungen mehr Schatten, als vorher noch Licht. Die geistige Welt (oder Gott) will keine spirituellen Leistungsträger, sondern Menschen , die in ihrem Alltag und im Leben einfach nur glücklich sind. Egal, ob sie an die geistige Welt glauben oder nicht, das ist nicht relevant. Ich kenne einige Menschen, die nicht an das glauben, was sie da machen. Doch wenn ich sie im Alltag beobachte, sind sie oft viel spiritueller, als all die großen Lehrer und Gurus, die ich kenne. Weil sie echt sind, authentisch.

Genieße dein Leben – hier und jetzt.
Werde wieder echt, suche Dingen, die dich erfüllen. Lass die Dinge gehen, die dich unglücklich machen. Kümmere dich um das Leben im Hier und Jetzt und verlasse das Ziel, noch spiritueller, noch besser zu werden. Komm wieder in den Fluss des Lebens und habe Spaß.

Lache wieder herzhaft! Liebe, lebe und sei einfach glücklich. Ich hoffe, du verstehst, was ich mit dieser Kolumne sagen will – nimm dir nur das heraus, was dich angesprochen hat, das was dich erfüllt und vergiss alles andere einfach wieder.

Alles Liebe,
Pascal

Der Januar 2015 ist fast um. Und man hört wieder so einiges … ich finde es eigentlich amüsant, wenn man überall zu lesen bekommt, was alles besser wird im 2015, was uns alles helfen wird, um spiritueller zu werden und beim persönlichen Wachstum. So toll ist die Zeitqualität, das kosmische Fenster, die Sternentore und was weiss ich noch alles versprochen wird.

Schon als es auf Ende 2012 zuging, wurde so viel von dieser Zeitwende gesprochen. Fast in jedem Interview wollte jemand von mir wissen, was denn nun Ende 2012 passieren wird. Meine Antwort war immer: „Nichts! Ausser, dass ein Jahr zu Ende geht und ein neues beginnt.“ Sorry, ich liess mich nie verleiten durch irgendwelche ach so toll klingenden Aussagen. Zum Glück :-). Denn was ist passiert ? Nichts! Die Welt folgt immer noch dem normalen Zyklus. Ja gut, einige haben die Aussagen korrigiert und sagten, der Wandel hat stattgefunden, nur merken es die „normalen“ Menschen nicht! Gratuliere, gute Aussage, und auch noch kreativ ;-). Andere reden jetzt einfach von 2035. Dann soll der grosse Wandel kommen. Ah gut, wie schön!

Ich will den Freunden der Zeitenergie nicht den Spass verderben. Wer weiss, vielleicht ist ja auch tatsächlich etwas passiert und ich habe es einfach nicht gemerkt. Und für manche mag das wirklich alles super toll sein. Aber seien wir doch ehrlich … diese Prophezeiungen, ob wahr oder nicht, können auch super blockierend sein.

Liebe Freunde, hören wir doch bitte endlich mal auf, auf irgendwas zu warten, was unser Leben besser macht! Ich glaube auch gar nicht daran, dass die Erde das tolle Paradies von Harmonie und Liebe werden soll. Es ist ein Ort für Erfahrungen, für die Dualität. Das Leben gleicht eher „gute Zeiten, schlechte Zeiten“. So machen wir unsere Erfahrungen.

Wenn ihr wartet, vergesst ihr zu leben. Es gibt ja auch die Spezialisten, die ihr ganzes Leben darauf ausrichten, dass sich ihre spirituellen Kanäle öffnen. Am liebsten von einem Tag auf den anderen hellsichtig, hellhörig, hellfühlig, hellwissend sein. Oder noch besser – direkt erleuchtet. Klar, ich übertreibe. Aber fragt euch von Zeit zu Zeit, ob ihr auch so eine Wartehaltung habt. Seid auch kritisch mit euch selbst, hinterfragt euer Denken. Sicher, das spirituelle Potenzial ausschöpfen macht Sinn, aber tut das doch ganz spielerisch, ganz locker und im Alltag, so wie es Spass und Freude macht.

Gebt die Verantwortung für euer Handeln nicht an den Energiewandel ab. Nichts und niemand wird die Entwicklungsarbeit für uns abnehmen, keine Zeitqualität und kein kosmisches Fenster ist entscheidend über dein Glück oder dein Unglück. Allein du bist Schöpfer, also nimm bitte dein Leben in die Hand, beginne wieder Schöpfer zu sein! Breche aus, aus diesem Opferdenken! Wenn es wirklich all diese besonderen Zeitenergien gibt, wirst du eh nur dann profitieren können, wenn du dein Leben bewusst und selbst gestaltest und deinen Lebensweg gehst. Dann, und das verspreche ich dir, wirst du frei sein.

Bleibt entspannt. Vergesst nie, selber zu denken und nur das zu glauben, was euch nicht in eine Wartehaltung bringt. Macht euch nicht abhängig von einer Versprechung oder Erwartung. Du bist der Schöpfer deines Lebens. Danke für dein Sein. Ich bin stolz auf dich!

In Liebe
Pascal Voggenhuber

Jetzt ist es wieder soweit. Die Leute zerbrechen sich den Kopf darüber, was sie zu Weihnachten schenken könnten und was sie sich wünschen. Tausende drängen in die Geschäfte und kaufen Geschenke.

Zum Teil kaufen sie Geschenke für Menschen, die sie lieben oder mögen und zum Teil auch für Menschen, die sie nicht mögen. Sie fühlen sich verpflichtet, ein Geschenk zu machen, aus was für Gründen auch immer. Was wäre, wenn man auf Pflicht-Geschenke verzichten würde? Ein interessanter Gedanke.

Zeit der Besinnung – aber an was?
Lasst uns doch mal wieder bewusst machen, um was es eigentlich geht. Lasst uns zur Besinnung kommen und klar werden, ob der ganze Stress, den wir da jedes Jahr veranstalten, nicht auch sinnlicher und unkonventioneller gestaltet werden könnte.

Weihnachten feiern wir bekanntlich zu Ehren von Jesus Christus, der da angeblich geboren wurde. Dies finde ich persönlich sehr schön. Und doch – was wollte man mit dem Fest erreichen? Jesus war für viele das Vorbild der Nächstenliebe. Doch was bringt es, gerade mal an zwei, drei Tagen im Jahr die Nächstenliebe zu zelebrieren? Und das womöglich nicht mal von Herzen? Denn, sind wir ehrlich, bei ganz vielen geht es an Weihnachten überhaupt nicht besinnlich und „nächstenlieb“ zu, sondern es ist eine Anhäufung von vordergründigen Nettigkeiten, bemühter Freundlichkeit und dem falschen oh-wie-toll-ist-dieses-Geschenk-Lächeln, der Harmonie zuliebe. Ganz ehrlich, bei vielen ist es nicht mehr das Fest der Besinnung, bei vielen ist es das Fest der Heuchlerei. Viele denken jetzt bestimmt … oh der arme Junge, der hat ein totales Weihnachtstrauma! Keine Sorge, ich kann euch beruhigen, dem ist nicht so. Ich möchte einfach, dass wir alle ein entspanntest Fest haben – ohne Druck und Angst, es könnte Streit geben, die Geschenke könnten nicht ankommen oder man würde jemanden enttäuschen.

Geschenke, Geschenke, Geschenke
Kurzum: Ich bin dafür, dass wir jeden Tag Weihnachten feiern, dass wir jeden Tag an die Nächstenliebe denken und damit selbst für andere zum Vorbild werden. Von mir aus könnte man tatsächlich auch ganz damit aufhören, Geschenke zu machen, nur weil es ein Tag wie Weihnachten, Geburtstag oder ein Jahrestag verlangt. Geschenke sollte man dann machen, wenn man Lust hat, etwas zu schenken. Man sollte nicht krampfhaft nach Geschenken suchen und schlussendlich eh wieder auf die altbewährten Dinge zurückgreifen, von denen man denkt, sie erfreuen den anderen. Das sind genau die Geschenke, die man selbst so langweilig findet, wenn man sie geschenkt bekommt. Wie viel arme Frauen bekommen Küchengeräte, Parfüm, Unterwäsche, Schals oder Schmuck geschenkt. Ja, bei Männern sieht es da schon einfacher aus: Unterhosen, Socken und ein Pullover. Wow, das reisst mich ja schon vom Hocker wenn ich es nur schon schreibe. Freuen wir uns nicht mehr, wenn wir Zeit mit den Liebsten verbringen ohne all den Stress? Wenn wir ihnen jeden Tag zeigen, dass sie uns wichtig sind? Und nicht nur an Weihnachten dem Ehemann eine Kravatte um den Hals hängen und sagen, „ich liebe dich“ … und am nächsten Tag hört er wieder „tu dies“, „mach das“, „jetzt sofort“ und „beweg dich mal“!?

Jeder Tag ist es Wert, Weihnachten zu sein
Setzt euch doch mal vor Weihnachten zusammen mit der Familie und fragt, wer den Weihnachtsstress noch möchte. Ob eine Tradition verändert werden kann indem zB keine Geschenke mehr gemacht werden? Ich denke, viele wären dankbar, man würde es mal ansprechen. So und falls du doch bei dem Geschenkstress mitmachen möchtest, hey dann schenke doch einfach ein Buch von mir :-). Das war ein Witz, spart euch die Kommentare zum Kommerz :-))).

Ich hoffe, du hast heute zwischen den Zeilen gelesen, was ich dir sagen möchte: Ich wünsche euch schöne, besinnliche Tage und zwar jeden Tag. Am Ende eines Ausbildungstages habe ich früher immer zu meinen Schülern gesagt: „Ich wünsche euch einen schönen Abend und schöne Weihnachten“. Die lachten dann immer und dachten, es sei ein Witz. Doch jetzt wisst ihr, warum ich das gemacht habe: Weil jeder Tag für mich ein Tag der Nächstenliebe ist und ich jeden Tag Weihnachten feiere :-).

Ich hoffe und wünsche mir, dass ich einige anregen konnte, mehr auf ihr Herz zu hören und ihr eigenes Leben zu leben.

Frohe Weihnachen euch allen!
Pascal Voggenhuber

In den Seminaren oder an Workshops werde ich oft gefragt, wie man herausfindet, welche Entscheidung die Richtige ist. Ich gebe es zu, diese Frage zu beantworten ist nicht gerade einfach, aber im Grunde gibt es doch nur eine Antwort. Nur dein Herz kennt den Weg, der dich glücklich macht.

Wenn du mit Hilfe des Verstandes eine Entscheidung fällen willst, kommen die Argumente alle aus den Erfahrungen, jene du in der Vergangenheit erlebt hast oder was dein Umfeld erlebt hat. Entscheidungen aus dem Verstand sind sicher oft sehr viel vernünftiger, bequemer, sehr viel sicherer und wesentlich einfacher umzusetzen. Doch die Frage muss sein: Was macht dich glücklicher?!

Entscheidungen aus dem Verstand machen selten wirklich glücklich
Diese Entscheidungen trifft man meistens, weil man beispielsweise Angst vor Neuem hat, oder Angst vor Versagen, aus dem Sicherheitsdenken heraus oder weil man die Vergangenheit in die Zukunft trägt. Entscheidungen aus dem Herzen sind zwar meistens am Anfang viel schwerer, komplizierter und umständlicher, weil viele alte Muster und Blockaden aktiviert werden. Dadurch kann ein richtiges Chaos entstehen! Doch ich bin mir sicher, wenn dieser Wirbelsturm vorbei ist, ist man bald auf dem Weg in ein neues, glückliches Leben.

Herzenswege sind nicht immer leicht
Doch dies heisst nicht, dass sie falsch sind. Oft sagen mir Menschen: «Wenn dies wirklich mein Herzensweg ist, dann muss es doch leicht sein!» Daran glaube ich nicht. Dies kann sein, doch wer neue Wege gehen will, wer sich verändern möchte, wer nicht mehr der Norm entsprechen möchte, sondern seinen persönlichen Herzensweg geht, der wird am Anfang unweigerlich auf Wiederstände stossen.

Doch sobald er wirklich seinen Weg geht, wird der Weg leichter werden und vor allem wird man sehr bald erfüllt von Glücksgefühlen, weil man spürt, es war genau das Richtige! Ein Herzensweg zu gehen heisst auch nicht, dass man diesen gehen muss bis zum Tod oder dass diese Entscheidung bis ans Lebensende die Erfüllung ist. Doch wer immer mehr auf sein Herz hört, wird auf jeden Fall immer zufriedener werden, weil er frei ist und sein eigenes Leben beginnt zu leben. Weil er sich nicht von Ängsten oder Erwartungen steuern lässt, sondern wieder selbst das Steuer in die Hand nimmt und sein Leben in einen neue Zukunft steuert, bei der alle Wünsche und Möglichkeiten offen stehen.

Ich hoffe und wünsche mir, dass ich einige anregen konnte, mehr auf ihr Herz zu hören und ihr eigenes Leben zu leben.

Lieber Gruss
Pascal Voggenhuber

Ich bin ja ein Medium, das sich speziallisiert hat auf Jenseitskontakte. Schon unzählige Male habe ich Kontakt in die Geistige Welt aufgenommen um mit verstorbenen Personen zu kommunizieren. Was für die Verstorbenen ganz natürlich ist, löst bei den Lebenden noch grosse Ängste aus. Egal, in welches Land ich reise, immer wieder begegnen mir Menschen, die unwahrscheinlich grosse Angst vor dem Sterben haben …

Das kann ich natürlich durchaus verstehen. Doch wenn ich die Menschen frage, wovor genau sie sich so sehr fürchten, dann wird mir klar, dass viele gar keine Angst haben müssten. Dass es ein Leben nach dem Tod gibt und wir uns nach dem Sterben nicht etwa in «Nichts» auflösen, davon sind inzwischen vermutlich alle Menschen überzeugt, die sich für spirituelle Lehren interessieren. Darauf will ich hier auch gar nicht weiter eingehen.

Umherirren in der Geistigen Welt?
Eine oft gehörte Angst ist aber, dass wir alleine in der Geistigen Welt umherirren. Doch das ist nicht der Fall. Wir treffen alle Verstorbenen, die vor uns gegangen sind und auch unsere Engel und Geistfüherer sind bei uns. Auch viele, die im Sterben liegen, sehen bereits die verstorbenen Angehörigen, die sie abholen kommen. Als Medium kann ich euch versichern, wir werden alle gut aufgehoben sein in der geistigen Welt.

Etwas hartnäckiger hält sich die Angst, dass es Seelen gibt, die nicht in das Licht eintreten können. Diese Bedenken kommen oft sogar aus den eigenen Reihen. Manche Menschen glauben, die Verstorbenen würden in einer Art Zwischenwelt herumirren. Doch dies ist absoluter Schwachsinn. In meinen Büchern (besonders im Buch «Botschaft aus der unsichtbaren Welt») bin ich genauer darauf eingegangen. Ich möchte mich hier auf das Wesentliche beschränken.

Die Hölle ist eine Erfindung
Die Geistige Welt ist Liebe. Sie würde es nicht zulassen, dass wir bestraft werden. Nur hier auf der Erde leben wir in der Polarität und dürfen Schmerz und Leid erfahren, weil wir dies aber selber gewählt haben. Diesen Zustand gibt es nicht mehr in der Geistigen Welt. Der Glaube an die Hölle oder an eine Zwischenwelt kommt aus der Religion und wurde für den Sündenablass eingeführt. Dieser machte nur Sinn, wenn es Paradis und Hölle gab, ist ja logisch. Doch die Hölle ist eine Erfindung, die im 16 Jahrhundert von der Kirche eingeführt wurde, vorher gab es die Hölle nicht.

Die Esoterik hat dann den Begriff «Hölle» zum Glück schon mal weggelassen. Doch es entstand eine neue Erfindung, die «Zwischenwelt». Doch auch so eine Zwischenwelt habe ich noch niemals gesehen. Keiner der Verstorbenen, die mit mir in Kontakt getreten sind, haben jemals davon berichtet. Es würde auch gar keinen Sinn machen, denn niemand wird bestraft in der Geistigen Welt. Wir sind hier auf der Erde, um unsere Erfahrungen zu machen. Ja, nicht selten sind es auch die negativen Erfahrungen. Aber dadurch wachsen wir. Wir brauchen das «Negative» für unsere Entwicklung. Es lässt uns das Gute und Positive Erkennen.

Luzifer heisst wörtlich: der Lichtbringer
Das ist auch mit Luzifer gemeint, der ja wortwörtlich der «Lichtbringer» bedeutet. Er hilft uns durch den Schmerz zur Erkentnis. Es ist ihm absolut bewusst, je mehr Schmerz es gibt, desto mehr Menschen erkennen die Zeichen und suchen nach einer Veränderung. Wäre alles nur super und toll, wüssten wir es nicht zu schätzen. Das ist einer der Gründe, warum wir auf der Erde inkarnieren. Hier finden wir die Herausforderung, die wir für die Entwicklung benötigen. In der Geistigen Welt gibt es diese irdischen Probleme nicht, somit ist die Entwicklung dort sehr viel schwerer.

Ich sehe schon, über das Thema könnte ich noch lange schreiben. Man könnte locker ein Buch füllen damit, aber ich muss mich hier auf das Wesentliche beschränken. Wichtig ist mir vor allem, dass wir aufhören zu glauben, Verstorbene würden bestraft, den Weg ins Licht nicht finden, in einer Zwischenwelt gefangen sein oder gar in die ewige Verdamniss kommen. Das alles ist definitiv nicht wahr. Solltet ihr noch spezifische Fragen haben, die ihr gerne beantwortet haben möchtet, so dürft ihr mir diese über die Kommentare stellen. Ich werde Fragen, die für viele von Interesse sind, gerne aufnehmen und in einem weiteren Blogpost beantworten.

Natürlich hoffe ich, dass diese Zeilen schon etwas geholfen haben, dir die Angst vor dem Tod zu nehmen.

Pascal Voggenhuber

Robin Williams hat den Freitod gewählt. Aus diesem Anlass werde ich aktuell wieder oft gefragt, wie es denn den Verstorbenen geht, die selbst entschieden haben, aus dem Leben zu gehen. Dieses Thema ist sehr komplex, doch ich werde mich sehr kurz halten und versuchen, es auf den Punkt zu bringen.

Suizid ist nie die Lösung. Das heisst, obschon es in der Geistigen Welt wunderschön ist und niemand bestraft wird, ist der Freitod keine langfristige Lösung für ein schnelles, unbeschwertes Leben in der Geistigen Welt. Denn jede Seele bringt Aufgaben und Herausforderungen mit in dieses Leben. Und wenn wir diese hier auf der Erde nicht zu Ende bringen, dann werden wir sie einfach in der nächsten Inkarnation zu Ende führen müssen. Der Freitod ist also im Grund einfach eine Problem-Verschiebung, aber nicht die Lösung.

Wenn wir sterben, schauen wir ja auch unseren Lebensfilm wie eine Rückschau an und analysieren so, was wir Gutes gemacht haben, was noch nicht so ideal war und auch was unser Handeln bewirkt hat und welchen einen Einfluss unser Handeln auf unser Umfeld und unsere Mitmenschen hatte. So kann je nach Lebensführung dieser Film harmonisch oder auch weniger schön sein.

Die Lebensaufgabe bleibt bestehen – auch beim Freitod
Um es auf den Punkt zu bringen … wer selbst entscheidet, aus dem Leben zu gehen, wird dennoch früher oder später die gleiche Aufgabe in einem anderen Leben zu Ende führen müssen. Es gibt da kein Entkommen.

Doch was mir auch sehr wichtig ist, wir sollten niemanden verurteilen, der den Weg des Freitodes geht. Auch müssen wir keine Angst haben, dass ihnen Strafe, Hölle, Schattenwelt oder was weiss ich noch alles droht in der Geistigen Welt. Das ist absoluter Schwachsinn, aus meiner Sicht. Ich habe noch nie einen Verstorbenen gesehen, der sagt, dass er bestraft wurde oder an einen anderen Ort hinkam als ins Licht, nur weil er selber aus dem Leben gegangen ist. Niemand wird bestraft.

Bedingungslose Liebe in der Geistigen Welt
Die Geistige Welt/Gott ist Liebe. Und zwar bedingungslose Liebe. Wenn ein Mensch seinem Leben selbst ein Ende setzt, macht er dies nicht ohne Grund, sondern weil der Leidensdruck unendlich gross ist, so dass er keinen anderen Weg mehr sieht! Was braucht diese Seele? Strafe? Verdammnis? Hölle? Ganz bestimmt nicht! Sie braucht nur Verständnis und Liebe! Und dies bekommt sie auch! Ich habe die Geistige Welt als pure Liebe kennengelernt, und wo selbst pure Liebe ist, da gibt es keine Strafe und Hölle. Dieses beschränkte Denken gibt es zum Glück nur hier auf der Erde!

Trotz allem ist es wie gesagt keine Lösung, denn wir haben unsere Aufgaben und wir kommen so lange wieder auf die Erde, bis wir diese gelöst haben.

RIP
Robin Williams
Und alle, die von uns gegangen sind.
Love can never die!

Lieber Gruss
Pascal Voggenhuber

Diesen Satz lese ich regelmässig in den Antworten auf meine Texte im Blog oder auch, wenn ich in Facebook etwas poste. Fast jeder Beitrag wird von jemandem kommentiert der sagt: «Das ist gar nicht so einfach …» Oft höre ich auch: «Das sagt einer, der schon alles hat!» oder «Du hast leicht reden!» Hmm ist das wirklich so?

Nun, ich persönlich kann dies nicht bestätigen. Ich weiss selber, dass nicht alles immer «ganz einfach» ist. Darum geht es im Leben auch gar nicht. Aber das bedeutet nicht, dass es keine Lösungen gibt. Mir ist klar, Jammern bringt nichts. Darüber hatte ich ja schon einmal geschrieben. Wenn beispielsweise eine Situation für mich nicht stimmig ist, wenn ich also ein sogenanntes Problem habe, dann gehe ich immer sehr schnell in die Veränderung. Entweder verändere ich mich, also mein Denken oder mein Handeln. Oder ich verändere die Situation – und zwar so lange, bis es sich wieder richtig anfühlt. Ich analysiere auch gerne, welche Muster, Blockaden und destruktive Gedanken ich habe, die dann wiederum diese oder jene Situation in mein Leben gebracht haben.

Betrachtet also weniger die Gegebenheit selbst als «nicht einfach». Denn damit seid ihr in einer total passiven Haltung und schiebt jede Verantwortung von euch. Sondern seid euch bewusst, dass es immer die Möglichkeit gibt, dass ihr euch oder euer Denken verändert. Den Mut oder den Willen für die Veränderung aufzubringen, da gebe ich euch recht, das ist manchmal wirklich «nicht einfach». Aber es ist an euch, den ersten Schritt zu tun.

Die Macht der Gedanken.
Natürlich … manches im Leben ist tatsächlich total schwierig, fühlt sich hoffnungslos an. Aber sind wir ehrlich … wird es einfacher, wenn wir ständig wiederholen, dass es nicht einfach ist??? Sicher, es ist immer auch erlaubt, sich ganz bewusst einfach mies zu fühlen und nichts dagegen tun zu wollen. Über eine absehbare Zeit hinweg kann das sogar ganz gut sein und Kräfte bündeln für die Veränderung. Dann seid betrübt, aber seid es im Wissen, dass ihr euch für s Betrübtsein entschieden habt. Das ist voll okay.

Es ist übrigens auch wichtig zu erkennen, allein mein Glaube, dass es «nicht leicht» ist, wird genau dieses Resultat herbeiführen. Manchmal sind die Dinge nämlich einfach so schwierig oder so leicht wie unser Glaube daran. Oder man redet sich richtiggehend ein, wie schwierig etwas ist. Nicht selten wird man gedanklich total kreativ wenn es darum geht, eine Ausrede zu finden, weshalb etwas unmöglich ist. Wieso es keine einfache Lösung geben kann. Kennt ihr, oder?? Das beobachte ich auch bei mir selbst immer wieder. Aber sobald ich mir bewusst werde, dass mein Verstand versucht, Ausreden zu suchen, dann stoppe ich diese Gedanken: «Danke mein lieber Verstand, dass du mir zeigst, wie es nicht geht. Doch aktuell interessiert mich viel mehr das Gegenteil, nämlich wie ich etwas erreichen kann.»

Der Verstand hat kein Herz.
Der Verstand funktioniert absolut rational. Er produziert unzählige Gedanken jeden Tag, von deren Richtigkeit er überzeugt ist. Was er zu wissen glaubt, bezieht er einzig und alleine aus Erfahrungen. Natürlich wissen wir, dass wir selbst nicht unseren Verstand sind. Der Verstand ist viel eher ein Werkzeug. Ein Werkzeug, das alle Erfahrungen speichert, die positiven wie die negativen. Was ich euch damit sagen will … wenn euer Verstand ein richtiger Miese-Peter ist und euch immer und immer wieder im Wege steht, wenn ihr euch eigentlich gerne auf etwas Neues einlassen möchtet, dann versucht, euren Fokus nicht mehr so sehr auf die negativen Dinge in eurem Leben zu lenken. Daraus entstehen nur destruktive Gedanken, weil der Verstand es nicht besser kennt. Konzentriert ihr euch aber bewusst wieder mehr auf das Schöne im Leben, so hat der Verstand die Möglichkeit, Neues zu lernen. Ihr sollt nicht das Schlechte schönreden, sondern jenen Dingen Beachtung schenken, die auch wirklich schön sind. Und die anderen halt mal links liegen lassen. So kann euer Verstand schöne Erfahrungen speichern und längerfristig wird es euch damit immer leichter fallen, eine positive, innere Haltung einzunehmen.

Übung macht den Meister.
Ja, meine Freunde, am Anfang ist vieles wirklich gar nicht so einfach. Aber es gibt Methoden, wie man es sich selbst leichter machen kann – vorausgesetzt natürlich, man will das überhaupt. Ich erinnere mich an eine Zeit in meinem Leben, da war überhaupt nichts «einfach». Ich konnte so vieles nicht verstehen und so manches wollte mir nicht gelingen. In meiner Ausbildung beispielsweise stand mir mein Verstand oft im Weg: «Das ist eine Scheiss-Übung, das geht doch nie». Mein Lehrer gab mir immer dieselbe Antwort: «Bevor du die Übung nicht 1000 Mal gemacht hast, darfst du nicht darüber urteilen, ob es möglich ist oder nicht. Und bis dann will ich dich üben sehen und nicht jammern hören!».

Hier noch ein kleiner Tipp, der mir selbst immer wieder nützt. Wenn ich mal wieder vor einem Problem stehe, schaue ich, ob es irgend jemanden gibt, der auf dasselbe Problem schon eine Lösung gefunden hat. Und weil das eh immer der Fall ist, orientiere ich mich von Anfang an gleich an diesen Personen.

Es ist unsere Bestimmung, Freude zu leben.
Das Leben bestraft uns nicht mit schwierigen Situationen. Es geht nicht darum, diese auszuhalten und zu einem Hauptthema zu machen. Wir sollen nicht im Chaos stehen bleiben, sondern den Weg der Veränderung finden. Auch wenn es am Anfang nicht einfach ist – nichts war einfach am Anfang. Ich sehe gerade meinen kleinen Sohn vor mir … er übt seine ersten Schritte. Noch scheint es für ihn eine unüberwindbare Herausforderung zu sein … aber bald schon, ich weiss es … wird er ohne Probleme gehen können. Ich wünsche jedem von euch das Beste für den eigenen Weg. Den Weg der Liebe. Den Weg des Vertrauens. Euren ganz persönlichen Weg. Ich glaube an euch!

Meine Freunde, ich grüsse euch herzlich.
Pascal Voggenhuber

Ich arbeite schon viele Jahre als Medium. Und noch immer berührt es mich am meisten, wenn ich Jenseitskontakte zu verstorbenen Kinder geben darf. Ich sage immer: Kein Verlust ist so schlimm, wie der Verlust des eigenen Kindes. Mein Verlag hatte mich früher schon mehrfach gefragt, ob ich nicht ein Buch zum Thema «Kinder und Tod» schreiben könnte. Doch ich habe es immer auf die lange Bank geschoben. Der Zeitpunkt war noch nicht da.

Doch dann wurde meine Freundin schwanger. Und ab der 14. Woche gab es enorme Schwierigkeiten während der Schwangerschaft. Die Ärzte haben uns mehrmals gesagt, dass die Chancen sehr schlecht stehen und wir uns mit dem Gedanken auseinandersetzen sollten, das Kind zu verlieren. 19 Mal waren wir auf dem Notfall und immer wieder mussten wir um das Leben des Babys bangen. Meine Geistführer haben mir zwar mehrmals die Botschaft gebracht, es komme alles gut, aber dennoch wurde ich mit all den irdischen Gefühlen und Ängsten konfrontiert. Zum ersten Mal spürte ich das Thema Sterben von Kindern nicht mehr aus der Sicht eines Mediums, sondern aus der Sicht eines werdenden Vaters. Das veränderte meine Ansicht total und mir wurde noch viel bewusster, wie schlimm der Verlust eines Kindes sein kann. Nun war der Zeitpunkt gekommen, mit dem Buch «Kinder in der Geistigen Welt» zu beginnen.

Der Tod eines Kindes ist nie umsonst.
Während des Schreibens konnte ich zum einen all die vielen Kontakte zu Kindern in der Geistigen Welt noch einmal reflektieren. Zum anderen haben mir auch meine eigenen Erfahrungen, die ich gleichzeitig durchlebt habe, geholfen, mich noch mehr mit dem Thema zu identifizieren. Eine der wichtigsten Informationen ist die: Der Tod eines Kindes ist nie umsonst! Das Kind hat mit einem klaren Auftrag auf diese Welt inkarniert. Der Auftrag ist ein Lernprozess, wir können ihn auch Lebensplan oder Seelenplan nennen. Es geht darum, eine bestimmte Anzahl an Erfahrungen zu machen, die für seine Seelenaspekte wichtig sind. Wenn der Auftrag erledigt ist, gehen die Seelenaspekte zurück in die Geistige Welt.

Ich habe versucht, in diesem Buch diesen und alle weiteren Aspekte und Gründe, weshalb ein Kind früh die Erde verlässt, genau zu erläutern. Aus spiritueller Sicht kann das tatsächlich logisch erklärt werden und es ergibt auch alles einen Sinn. Aber ist es auch wirklich tröstend? Tröstend für Familien, in denen ein Kind gestorben ist? Speziell natürlich für Mütter und Väter, die ihr eigenes Kind verloren haben?

Es war mein Geistführer, der mir noch eine weitere Sicht der Dinge aufgezeigt hat. Und sehr gerne möchte ich hier noch diesen wichtigen Punkt anfügen.

Mein Geistführer erklärt es so:
«Versucht, euren Blickwinkel zu verändern. Für euch ist das Sterben immer noch eine Strafe. Wenn jemand stirbt, seid ihr traurig über den Verlust. Doch es ist einseitig und egoistisch, wie ihr das Ganze betrachtet. Denn jede Seele inkarniert, um ihren Lernprozess zu machen. Der Aufenthalt für die Seele hier auf der Erde ist nur ein ganz kurzer Moment im Vergleich zur Ewigkeit, in der die Seele existiert. Eigentlich solltet ihr euch freuen, dass eine Seele nur ein paar wenige Stunden, Tage, Monate oder Jahre braucht, um ihren Lernprozess zu beenden und nicht wie andere 80, 90 oder noch mehr Jahre. Ein Kind, das nur kurze Zeit bei euch zu Gast ist, konnte einfach seinen Lernprozess in wesentlich kürzerer Zeit abschliessen. Ihr solltet euch also für die Seele freuen. Auch wenn der Verlust für euch gross ist, ihr dürft nie nur egoistisch sein. Vergesst nie, wir sind alle hier um zu lernen und auch ein solcher Verlust gehört zum Lernen dazu. Es mag herzlos klingen, aber genau so herzlos ist es, traurig zu sein, wenn jemand sein Ziel erreicht hat.»

So habe ich gelernt, den Tod eines Kindes aus der Sicht der Seele zu sehen. Die Seele, die nach Hause darf, weil sie ihre Aufgabe hier auf dieser Erde erfüllt hat. Es ist für mich auch sehr hilfreich, dass ich in all den Jahren nie eine Seele (egal ob Kind oder Erwachsener) getroffen habe, der es nicht gut ging in der Geistigen Welt. Sie sind auch nie traurig über ihren eigenen Tod.

Kinderwünsche an die eigenen Eltern
Sehr oft beobachte ich, dass gerade Kinderseelen immer wieder dieselbe Botschaft haben für ihre Eltern: «Bitte sag ihnen, sie sollen glücklich sein! Wenn sie glücklich sind, dann bin ich es um so mehr! Mir geht es gut. Ich wusste, dass ich so früh sterben werde. Ich bin nicht traurig, denn ich habe alles erlebt, was ich erleben musste. Sag ihnen auch, sie sollen ihr Leben wieder richtig leben und ohne schlechtes Gewissen glücklich sein! ICH bin ‹gestorben›, nicht SIE! Und bei mir ist alles in Ordnung, sag das! Sag ihnen, ich bin immer bei ihnen und ich werde nach ihrem physischen Tod wieder da sein. Dann werden wir wieder in Liebe vereint sein!»

Mögen diese Zeilen euch helfen, mit dem Verlustschmerz eines Kindes umzugehen. Möge er allen Heilung bringen, die sich dem Tod eines Kindes stellen mussten. Manchmal sind es auch Freunde und Verwandte, die die trauernden Eltern unterstützen. Dann braucht es oft keine Erklärungsversuche. Nur schon das eigene Verständnis für die Seele des Kindes kann unterstützend wirken.

Liebe Freunde, denkt immer daran: «Love can never die
Pascal Voggenhuber

Übrigens:
Unser Sohn kam 2013 gesund auf die Welt. Da ich durch ihn persönlich mit dem Thema «Sterben und Kinder» in Kontakt gekommen bin, wurde das Buch «Kinder in der Geistigen Welt» mein bisher emotionalstes Buch. Wer mehr darüber erfahren möchte findet hier weitere Informationen: Kinder in der Geistigen Welt

Manche Menschen jammern für ihr Leben gerne. Und sind wir ehrlich, die spirituelle Szene ist da keine Ausnahme. Ich beobachte manchmal Menschen, die zwar sehr bewusst leben, aber trotzdem unbewusst jammern und in einer Art Warteposition verharren. Warten auf den grossen Erfolg? Warten auf die aussersinnlichen Fähigkeiten? Oder gar Warten auf die Erleuchtung? Oder dann glauben sie nicht an ihren eigenen Erfolg und bleiben auf dem Mantra sitzen «Auch ohne Geld kann man glücklich sein». Das ist natürlich richtig und auch ehrenwert, aber meiner Meinung nach doch nur die halbe Wahrheit. Wer hat uns denn die Flausen in den Kopf gesetzt, dass Armut spirituell ist?

Menschen, die in der spirituellen Szene erfolgreich sind, werden oft von anderen beschimpft als geldgierige Abzocker oder Scharlatane. In Wahrheit sind diese Menschen aber ganz einfach erfolgreich, mit dem was sie tun. Dass Erfolgreiche entsprechend auch mehr Geld haben, ist dann nur noch die logische Konsequenz. Der Schlüssel zum Erfolg liegt kurz gesagt darin, das zu tun, was du von Herzen gerne tun möchtest. Und verfolge das mit dem Glauben ans Gelingen, mit Mut und durchaus auch etwas hartnäckig. Bewusst lebenden Menschen ist klar, dass der Erfolg so am ehesten eintreten kann. Es ist auch nichts falsch daran, erfolgreich und damit reich zu sein. Ich könnte sogar sagen, es ist deine Verpflichtung, reich zu werden. Denn nur ein Reicher kann teilen. Ein Armer hat finanziell gesehen nichts zu geben. Es nützt nicht viel, wenn ein Armer mit einem Armen die Armut teilt. Versteht ihr?

Reichtum ist nicht nur Geld
Natürlich, unter «reich-sein» verstehe ich nicht nur Geld. Und mit «arm-sein» auch nicht nur das fehlende Geld. Viele Menschen sind arm an Zeit, arm an Zielen, arm an Tatkraft, arm an Selbstbewusstsein, arm an Visionen, arm an Liebe, arm an Zufriedenheit, arm an Selbstliebe, arm an Gesundheit, arm an Freude und vielem mehr. Diese Armut ist viel subtiler und wird deshalb oft nicht erkannt. Doch wer arm bei den wesentlichen Dingen ist, wird auch arm im Geldbeutel bleiben. Ihr kennt natürlich alle die Resonanzgeschichte (ich bin selbst ein Fan davon), aber man kann sie nie oft genug wiederholen: Wie im Innen, so im Aussen. Wer «arm» denkt, fühlt und handelt, zieht die Armut in allen Facetten an. Wer innerlich «reich» ist, wird auch das äusserliche Reichtum in sein Leben ziehen.

Das Jammern und die Selbsttäuschung
Der erste Schritt zum inneren und äusseren Reichtum ist so schön simpel, aber zugegeben auch etwas knifflig: Aufhören mit Jammern! In den Spiegel der Tatsachen schauen und aufhören, ständig Ausreden zu suchen, warum man selber nicht erfolgreich sein kann. Warum das nur anderen vorenthalten ist. Wieso sage ich euch, es sei knifflig? Weil die Leute ziemlich oft gar nicht merken, dass sie nach wie vor jammern, sich selber was vormachen oder sich logisch klingende Erklärungen einreden. Diese Selbsttäuschung zu durchschauen ist gar nicht so einfach. Ich nenne euch ein Beispiel … daran werdet ihr merken, was ich mit Selbsttäuschung meine:

Ihr kennt das Bild sicher,wenn übergewichtige Menschen vor dem Spiegel stehen, sich angrinsen und, wie es in der Literatur empfohlen wird, ständig Sätze zu wiederholen wie: «Ich bin schön. Ich bin schlank. Ich bin wohlgeformt. Ich bin wunderbar!» Leute, entschuldigt, wenn ich das so sagen muss, aber ganz ehrlich, das funktioniert nicht! Denn wir erreichen mit solchen Sätzen nicht unser Unterbewusstsein! Diese Worte laufen auf direktestem Weg unserem Verstand in die Arme und der bringt seine eigene Wahrheit auf den Punkt: «Hey, du bist fett und scheinbar auch noch blind!»

Es bringt auch nichts, wenn wir Erfolg und Reichtum vor uns hin bestellen und betteln, egal ob bei den Engeln, beim Universum, beim Geistführer oder bei Gott persönlich. Es ist nicht falsch, aber reichen wird es auf die Dauer höchstens für den Erfolg eines freien Parkplatzes. Denn Bestellen und Bitten ist Mangelbewusstsein. Kein Schöpferbewusstsein.

Doch wie wird man Schöpfer?
Ganz einfach, in dem man echt wird. Ja, echt! Pur! Leibhaftig. Motivations-Literatur wird oft falsch verstanden. Man meint, man müsse ständig grinsend durch die Welt gehen und krampfhaft jeden negativen Gedanken vermeiden. Darum geht es nicht. Wenn beispielsweise etwas schief läuft, neigen so viele zum Satz: «Es ist gut, wie es ist!» Damit bist du zwar schon mal aus dem Dauerjammern raus, aber geh noch einen Schritt weiter. Der wahre Schöpfer erkennt: «Dieses Resultat ist nicht ideal, etwas muss ich ändern, damit es ideal wir». Wenn du Schöpfer bist, wirst du nicht das Negative vermeiden, ignorieren oder schönreden, sondern du wirst es sehen, anerkennen und dich dann mit dem Spiegel der Tatsache auseinandersetzen: Warum erlebe ich das? Was hat das mit mir zu tun? Wo gehe ich gegen das Gesetz der Resonanz, damit ich das überhaupt in mein Leben ziehe?

Ich gebe euch noch einmal ein Beispiel: Du bist gerade daran, dich über einen unehrlichen Menschen in deinem Umfeld aufzuregen. Lästernde und negativ Gedanken sind in deinem Kopf. Nun glaube nicht, dass dieser Mensch das Problem ist. Sondern erkenne, dass er nur unehrlich zu dir war, weil du diese Eigenschaft selbst in dir hast. Ja, das ist hart und ungemütlich zu erkennen, aber es ist ehrlich und die Wahrheit.
Ein Schöpfer beobachtet sein Umfeld und sieht, was gut ist und was nicht. Er erkennt es an den Umständen und Situationen in seinem Leben. Ich formuliere es mal so: Ein Schöpfer verändert nicht die Welt, sondern er verändert sich selber und somit die Welt. Er gibt nicht dem Bösen oder den bösen Menschen die Schuld, sondern er weiss, dass er die Verantwortung für alles trägt, was in sein Leben kommt.
Dieser Satz kann sich für dich gut oder schlecht anfühlen. Er zeigt, ob du Opfer oder Schöpfer bist. Opfer werden krampfhaft nach Möglichkeiten suchen, diesen Satz zu widerlegen. Ein Schöpfer hingegen wird erleichtert ausatmen und sagen: «Ich habe mein Leben ab jetzt für immer in der Hand».

Vom Opfer zum Schöpfer
Es ist auch gar nicht kompliziert, ein Schöpfer zu werden. Wir müssen nur aufhören, uns etwas vorzumachen und zu warten, bis es besser wird. Warten auf bessere Zeiten, warten auf den Lottogewinn, warten bis alles anders wird … Warten ist der reinste Stillstand. Wir sehen ja, was nicht gut läuft in unserem Leben. Daran können wir arbeiten. Dazu stelle ich die Schöpferfragen: «Was hat das mit mir zu tun?» Dann können wir anfangen, daran zu «arbeiten». Und ja, es ist manchmal auch harte Arbeit. Und ungewohnte Arbeit, denn es ist eine Arbeit an mir selbst. Ich kann bekanntlich nur mich selbst verändern, aber damit ändert sich die Welt.

Erkenne, dass du Schöpfer bist. Ein Schöpfer darf auch mal ein Tief haben und schlecht denken, er darf sogar fluchen. Doch er macht all das ganz bewusst! Und es ist ihm klar, dass es ihm nichts bringt. Er weiss, bald wir er aufstehen und damit anfangen, die Situation zu reflektieren, um sich selbst zu verändern. Jeder von uns ist ein Schöpfer!
Du hast dein Leben in der Hand und das ist gut so! Entscheide dich dafür, ein Schöpfer zu sein! Jetzt! Ich glaube an dich!

Lieber Gruss
Pascal Voggenhuber

Es gibt ja immer wieder neue Formeln, die scheinbar zu Glück und Wohlstand verhelfen. Eine, die ziemlich im Trend ist und vor allem in der spirituellen Szene oft gebraucht wird, heisst «Loslassen». Immer wieder hört man von Therapeuten: «Du musst loslassen!» Das stimmt ja im Grund schon, doch wenn man dann fragt, wie genau das konkret gehen soll, dann kommt meistens nichts Schlaues dabei heraus. Kein Wunder, denn man kann nicht einfach sagen, ich lasse etwas los. Das funktioniert leider überhaupt nicht.

Vor allem dürfen wir nie vergessen, wir leben in einem Resonanz Gesetz. Wenn ich jetzt etwas um alles in der Welt loslassen möchte (zum Beispiel die Vergangenheit, einen Ex-Partner, eine bestimmte Erinnerung), richten wir automatisch den Fokus auf die Situation oder den Menschen, von der oder dem wir uns nicht mehr länger blockieren lassen wollen. Wir wollen dies loslassen oder, präziser gesagt, … loswerden! Damit lenken wir die Energie bewusst oder unbewusst auf das, was nicht ideal war an unserer Vergangenheit und wir verunmöglichen das Loslassen. Wir manifestiert uns sogar genau das Gegenteil von dem, was wir wollten, nämlich das «Nicht-Loslassen».

Die Resonanz lässt grüssen
Oder noch spannender (und schlimmer) … man baut eine so starke Loslass-Energie auf, dass man plötzlich immer mehr Dinge anzieht, bei denen man lernen muss, loszulassen. Je mehr ich Loslassen möchte, desto mehr Situationen ziehe ich in mein Leben, bei denen ich genau das lernen darf/muss. Mir kommt da immer ein schöne Geschichte in den Sinn, ich erzähle sie hier frei nach Pascal Voggenhuber, im Original ist sie ein bisschen anders.

Der Meister und sein Schüler
Ein Weiser ist mit seinem Schüler auf Wanderschaft gewesen. Da beide Mönche waren, war es ihnen auf das Strengste untersagt, in Kontakt mit Frauen zu kommen. Weder zu sprechen noch zu berühren. Auf der Wanderschaft kamen sie an einen Fluss und am Ufer stand eine nackte Frau (warum die Frau nackt ist, bleibt mir bis heute ein Rätsel). Und durch die starke Strömung hatte die Frau Angst, den Fluss zu überqueren. Der Schüler ging voran und die Frau bat ihn um Hilfe. Doch der Schüler ignorierte die Bitte und durchquerte den Fluss, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Der Meister hingegen nahm die nackte Frau auf den Arm, trug sie über den Fluss, setze sie am anderen Ufer wieder ab und wünschte ihr einen schönen Tag.

Der Schüler war ausser sich vor Wut und las seinem Meister die Leviten: «Du hast mit der Frau geredet und du hast sogar ihren nackten Körper berührt und sie getragen. Wie kannst du nur mein Meister sein! Du bist voller Sünde!» Der Meister meinte nur: «Ich habe das getan, was das Leben von mir verlangt hat.» Der Schüler verstand ihn nicht und schimpfte weitere zwei Stunden auf den Meister ein. Doch der gab keine Antwort mehr.

Der Schüler wurde immer wütender und bat den Meister um eine Stellungname. Der Meister schaute ihn an und meinte: «Ich habe getan, was das Leben von mir verlangt hat. Ich nahm die Frau, trug sie über den Fluss, setze sie auf der anderen Uferseite ab und verabschiedete mich. Dann habe ich sie dort gelassen. Du aber – du trägst sie seit zwei Stunden ununterbrochen mit dir herum.»

Loslassen und Leiden passen nicht zusammen
Ich persönlich finde die Geschichte sehr treffend. Loslassen heisst vor allem, Dinge annehmen zu können. Und sich nicht ständig auf das zu konzentrieren, was man nicht mehr haben möchte. Oft wissen wir selbst nicht, warum wir nicht loslassen können. Wir haften an alte Mustern, Vorstellungen, Dogmen, Anweisungen und so weiter. Prüfen wir doch einfach, ob diese Sicht der Dinge überhaupt noch einen Sinn ergibt, oder ob sie uns nur weiter leiden lässt. Konzentriere dich nie auf den Mangel, sondern auf das, was gut ist oder war an der Situation. Wenn du beispielsweise einen Ex-Partner nicht loslassen kannst, konzentriere dich auf das Gute dieser Beziehung. Auf das, was du lernen konntest und auf die Erfahrungen (ja, manche Erfahrungen fühlen sich wie Fehler an), die dich in deinem Leben weiterbringen.

Frieden schliessen mit der Vergangenheit
Was hast du dann gemacht? Du hast die Situation angenommen und dich um Frieden bemüht. Du kämpfst nicht mehr gegen die Vergangenheit (die du eh nicht mehr verändern kannst), sondern nimmst die positiven Aspekte an und schliesst Frieden damit. Das interessanteste am Loslassen ist nämlich, dass es gar nicht möglich ist, Vergangenes loszulassen. Nur indem du es annimmst und diesen Frieden schliesst, wirst du frei davon, weil die Vergangenheit dann DICH loslassen wird … !

Es gibt ein schönes Zitat von Buddha zu diesem Thema: «In the end, only three things matter: how much you loved, how gently you lived, and how gracefully you let go of things not meant for you.» «Am Ende zählen nur drei Sachen: Wie viel du geliebt hast, wie sanft du gelebt hast und wie dankbar du Dinge loslässt, die nicht für dich bestimmt sind.»

Ich grüsse euch herzlich.
Pascal Voggenhuber

Nein, hier und heute schreibe ich nicht darüber, wie ihr euren Weg in die Freiheit findet. Obwohl, es gäbe ganz viel zu erzählen … Frei sein von der Vergangenheit, Freiheit im Beruf, sich frei fühlen von Erwartungen, Freiheit in der Partnerschaft, sich befreien von blockierenden Emotionen …

Ich konzentriere mich aber heute einzig auf die Freiheit im Denken! Ja, im Denken. Gerade in der letzen Zeit ist mir nämlich wieder aufgefallen, wie Menschen sich bereits im eigenen Denken so stark einschränken. Aber genau hier sind riesige Schritte Richtung Freiheit möglich. In jedem von uns schlummern Wünsche, Träume und Visionen. Aber wir lassen es nicht zu, solchen Gedanken nachzuhängen. Unser Verstand kommentiert dann gerne, dass wir uns die Zeit sparen können, weil es ja eh so unrealistisch sei. Oder dann kommt die Moral und meint, wir sollten doch bitte zufrieden sein mit dem, was wir haben und nicht ständig nach Höherem streben.

Moral und Verstand in Ehren, aber Schwachsinn ist Schwachsinn.
Wer es nicht schafft, einzig in Gedanken über sich hinaus zu wachsen und sich sein eigenes Leben in verschiedenen Szenarien vorzustellen, der steht sich beim Weg Richtung Freiheit von Anhang an selber im Weg. Erst wenn wir anfangen, alle möglichen Gedanken weiterzuspinnen, bekommen wir ein Gefühl dafür, was wir denn wirklich wollen, was wir erleben möchten, was uns einfach glücklich macht.

Probiert es aus. Werdet einfach mal gedanklich grössenwahnsinnig und geniesst es. Stellt euch vielleicht vor, wie es wäre, mit eurer Familie in einem warmen Land auf einer grossen Finca umgeben von blühender Natur zu leben. Oder euch ein Jahr Auszeit zu gönnen, mit einem Segelboot die Meere zu erkunden, mit einem Wohnmobil die Welt zu sehen … und all das zu tun, was ihr schon lange einmal erleben wolltet. Möglicherweise erschafft ihr euch in Gedanken ein wundervolles Haus, in dem ihr Menschen empfängt und über das Leben philosophiert oder ihr wohnt für mehrere Monate auf einer Alp, ihr kreiert euch euer höchstpersönliches Paradis oder ihr schafft den grossen Durchbruch mit eurem Beruf. Vielleicht trennt ihr euch gedanklich von eurem Partner oder ihr werdet über Nacht zur Berühmtheit. Geht einfach in jene Geschichten, die euer Herz sich wünscht. Geht gedanklich rein und schaut euch alles in allen Details an.

Den Verstand in Schach halten
Ich behaupte jetzt mal, jeder von euch begegnet bei diesem kleinen Experiment sofort dem Verstand, der jeden grössenwahnsinnigen Ansatz im Keim ersticken will, weil es doch so unrealistisch ist. Dann lächelt mal freundlich und geht einfach noch einen, zwei oder zehn Schritte weiter, wenn euch eine Gedankengeschichte gefällt. Stellt euch all die Details vor. Wie ihr euch fühlt, wie euer Leben aussieht, was euch gefällt und was euch glücklich macht. Haltet den Verstand in Schach, er wird sich ständig einmischen wollen – aber keine Sorge, das ist bei uns gut konditionierten Menschen (leider) normal. Einfach weiter phantasieren, in allen Details, in Farben, Bildern, Emotionen … es darf völlig übertrieben sein ohne den geringsten Zusammenhang zur Realität. Alles, was Freude macht, ist erlaubt … und beobachten, wie es euch dabei geht.

Nehmt es einfach als Spiel.
Es geht nicht darum, dass diese Gedankenwelten Realität werden sollen. Aber diese kleine Übung hilft uns, gedankliche Blockaden zu durchbrechen und mutiger zu werden. Es ist auch ganz gut, sich wieder einmal über die Begrenzungen des eigenen Verstandes klar zu werden. Und was mir besonders gefällt … indem man die Gedanken nicht im Keime erstickt und wirklich in alle bunten Details geht beginnt man zu spüren, was einen selbst glücklich macht. Natürlich auch genau so, was einen dann doch nicht so gefällt, wie man geglaubt hätte. Und darum geht es doch. Zu verstehen, was man denn eigentlich will und was nicht. Was erfüllt mich? Was wünsche ich mir? Was macht mich glücklich? Was fühlt sich richtig an?

So gebt ihr euch selbst die Chance, euch besser kennen zu lernen. Und es macht Spass :-). Sollte euch eine der Geschichten nicht mehr aus dem Kopf gehen, dann müsst ihr noch immer nicht euer ganzes Leben ändern. Aber tut eurem Herzen den Gefallen und sucht euch z.B. im Internet ein passendes Bild zu eurer Geschichte. Das wird dann euer neuer Bildschirmhintergrund, euer WhatsApp Profilbild, euer Handy-Startbild oder ihr hängt es ganz klassisch an den Kühlschrank.

Damit bleibt die Geschichte präsent und euer Herz wird euch den weiteren Weg weisen. Neue Gedanken können zu neuen Taten führen – für unser eigenes Leben und sogar darüber hinaus.

Ich wünsche euch viel Spass beim Denken!
Lieber Gruss, Pascal Voggenhuber